Zweite Sitzung nach Wahl : Brandenburger Landtag gedenkt Opfern von Halle

Im Anschluss an das Gedenken wird der Landtag auch über die Besetzung des Hauptausschusses beraten. Die AfD stellt erneut Kandidaten auf, die zuvor durchgefallen sind.

Die Abgeordneten aller gewählten Parteien sitzen während der konstituierenden Sitzung des Brandenburger Landtages im Plenarsaal.
Die Abgeordneten aller gewählten Parteien sitzen während der konstituierenden Sitzung des Brandenburger Landtages im Plenarsaal.Foto: Soeren Stache/dpa

In seiner zweiten Sitzung nach der Landtagswahl gedenkt der Brandenburger Landtag an diesem Dienstag (14.00 Uhr) der Opfer des Terroranschlags in Halle (Sachsen-Anhalt) mit zwei Toten.

Im Anschluss blickt der wissenschaftliche Ausstellungsleiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Thomas Wernicke, in einer Rede auf den geschichtsträchtigen 9. November in Deutschland.

Die Abgeordneten beraten danach unter anderem über die Besetzung des Hauptausschusses, in dem SPD und AfD je drei Mitglieder stellen sollen, die CDU zwei, Grüne, Linke und Freie Wähler je ein Mitglied.

Erneut zur Wahl stellt sich der AfD-Kandidat Daniel Freiherr von Lützow für die weitere Besetzung des Landtagspräsidiums. Er war bei der konstituierenden Sitzung im September zwei Mal durchgefallen.

Daniel Freiherr von Lützow (AfD).
Daniel Freiherr von Lützow (AfD).Foto: Soeren Stache/dpa

Die AfD nominierte ungewöhnlicherweise nicht nur ihn nochmal, sondern zugleich zwei Ersatzkandidaten: Lena Duggen, für den Fall, dass von Lützow erneut nicht gewählt wird, und Dennis Hohloch - falls auch Duggen nicht genug Stimmen bekommen sollte.

Die Fraktionschefs von CDU, Linke, und Grünen werfen von Lützow rechtsextreme und rassistische Einstellungen vor. Die AfD-Politiker Andreas Galau und Steffen Kubitzki waren im September im ersten Anlauf ins Präsidium gewählt worden. (dpa)

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