Dokumentarfilmpreis : Klinik im Untergrund

Das SWR-Dokufestival vergibt zwei Hauptpreise. Einer geht an „Eine Klinik im Untergrund - The Cave“ über ein unterirdisches Feldkrankenhaus in Syrien.

Im Einsatz: eine OP in der unterirdischen Klinik in Syrien.
Im Einsatz: eine OP in der unterirdischen Klinik in Syrien.Foto: SWR/Danish Documentary

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis 2020 geht in diesem Jahr an zwei Hauptgewinner: Die Dokumentationen „Lovemobil“ von Elke Margarete Lehrenkrauss über Prostitution am Straßenrand und „Eine Klinik im Untergrund – The Cave“ von Feras Fayyad über eine geheime Klinik in Syrien teilen sich den mit 20 000 Euro dotierten ersten Preis, wie das SWR Doku Festival als Auslober am Mittwochabend in Stuttgart mitteilte. Das in Stuttgart laufende Festival fand coronabedingt in diesem Jahr online statt.

Insgesamt verlieh Moderator Max Moor Preise in vier Kategorien. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung der Norbert-Daldrop-Förderung für Kunst und Kultur ging an Ulrike Ottinger für „Paris Calligrammes“. Oliver Schwabes „Die Liebe frisst das Leben, Tobias Gruben, seine Lieder und die Erde“ erhielt den mit 5000 Euro gestifteten Musikpreis. Die Dokumentation „Lost in Face“ von Valentin Riedl wurde mit dem mit 3 000 Euro dotierten Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms geehrt.

„Eine Klinik im Untergrund – The Cave“ ist eine dänische Produktion mit deutscher und französischer Beteiligung sowie dem SWR und National Geographic. Der syrische Filmemacher und Autor Fayyad schildert darin die Arbeit einer Kinderärztin in einem unterirdischen Feldkrankenhaus in Syrien. epd

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