Ende einer Chefredaktion : Brinkbäumer verlasst "Spiegel"

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer verabschiedet sich Ende März 2019 vom Nachrichtenmagazin in Hamburg.

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer verlasst das Nachrichtenmagazin zum 31. März 2019
"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer verlasst das Nachrichtenmagazin zum 31. März 2019Foto: picture alliance / Georg Wendt/d

„Spiegel“-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer verlässt das Nachrichtenmagazin zum 31. März 2019. Darauf haben sich der 51-Jährige und der Spiegel-Verlag nach intensiven Beratungen einvernehmlich geeinigt, wie der Verlag am Montag in Hamburg mitteilte. Bis dahin werde Brinkbäumer dem Haus als Autor verbunden bleiben.

Der Verlag bedankte sich bei Brinkbäumer für dessen Einsatz während der vergangenen mehr als 25 Jahre, in denen er durch seine Arbeit in Krisengebieten, an zahlreichen Titelgeschichten und durch preisgekrönte Reportagen das Blatt geprägt habe. Unter seiner Führung seien herausragende Geschichten wie „Das Kartell“ und die „Schulz-Story“ oder Titelbilder wie das mehrfach ausgezeichnete „America First“ entstanden. Brinkbäumer war seit 2011 Mitglied der „Spiegel“-Chefredaktion, seit 2015 stand er an der Spitze der Redaktion.

Neue Chefredaktion aus Print und Online

Vor zwei Monaten hatte der Verlag einen Wechsel verkündet: Steffen Klusmann, 52, bisher Leiter des „Manager Magazins“, soll Brinkbäumer ablösen. Zur Chefredaktion gehören künftig auch „Spiegel Online“-Chefin Barbara Hans und Ullrich Fichtner, seit 2016 Reporter in Paris. Klusmann wird Vorsitzender der Chefredaktion. Die neu aufgestellte Chefredaktion soll eine gemeinsame Redaktion aus den Mitarbeitern des Nachrichtenmagazins und von „Spiegel Online“ führen, die im Januar 2019 an den Start gehen soll.

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