Nannen-Preise 2019 : Tagesspiegel zweimal nominiert

Das Datenprojekt "Radmesser" und die Recherchen zum Checkpoint-Charlie-Investor: Der Tagesspiegel ist zweimal für den Nannen-Preis nominiert.

Der "Radmesser" des Tagesspiegel
Der "Radmesser" des TagesspiegelScreenshot: Tagesspiegel

Gleich zwei Mal ist der Tagesspiegel für den Nannen-Preis 2019 nominiert. In der Kategorie „Web-Projekt“ gehört der „Radmesser“ und das dahinter stehende Team mit Fabian Altenried, Andreas Baum, Michael Gegg, Jakob Kluge, Hendrik Lehmann, David Meidinger, Hannes Soltau, Helena Wittlich, Hans Hack, Martin Baaske zu den Nominierten. Für den Preis in der neuen Kategorie „Lokale Investigative Leistung“ hat die Hauptjury des Nannen-Preises den Tagesspiegel zusammen mit der „Berliner Zeitung“ für die investigativen Recherchen von Ralf Schönball beziehungsweise Gabriela Keller als mögliche Preisträger ausgewählt. Ihr Thema: „Grenzwertig/Checkpoint-Investor mit heiklen Partnern“.

Insgesamt wurden in sieben Kategorien je drei Beiträge nominiert. Die Preisverleihung findet am 25. Mai in Hamburg statt. Wie derzeit bei allen Journalistenpreisen wurde auch beim Nannen-Preis über die Konsequenzen aus dem Relotius-Skandal um fälschlich preisgekrönte Reportagen diskutiert.

„Mehr Sachlichkeit bei den eingereichten Texten, mehr Strenge in den Urteilen der Juroren: Die aktuelle Debatte über journalistisches Handwerk hat unseren Wettbewerb geprägt. Umso erfreulicher, dass bei den jetzt nominierten Beiträgen die Artenvielfalt immer noch sehr groß ist“, sagte dazu Andreas Wolfers, Leiter der Henri-Nannen-Schule und Sprecher der Jury.
Alle Nominierten im Überblick: https://www.nannen-preis.de/download-bereich

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