WM 2018 : Nach WM-Finale: Kritik an Béla Réthy

Pogba habe "Quatsch im Kopf", Mbappé "Neymars Schauspielschule" besucht: ZDF-Reporter Béla Réthy hat schon bessere Worte nach einem WM-Finale gefunden.

Reporter-Urgestein: Béla Réthy, ZDF.
Reporter-Urgestein: Béla Réthy, ZDF.Foto: dpa

Mehr als 21,3 Millionen Menschen haben am Sonntag im ZDF das WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien verfolgt. Das entsprach einem Marktanteil von 76,1 Prozent, wie das ZDF am Montag mitteilte. Es war allerdings nicht die höchste Einschaltquote während des Turniers in Russland. Beim Spiel Deutschland/Schweden im Ersten fieberten laut ARD 27,5 Millionen Menschen vor den Bildschirmen mit (Marktanteil: 76,3 Prozent).

Die Spiele ohne deutsche Beteiligung hatten nach ARD-Angaben im Ersten durchschnittlich knapp neun Millionen Zuschauer. Abgesehen vom deutschen Spiel war im Ersten die Halbfinalbegegnung zwischen Frankreich und Belgien am erfolgreichsten: mit 18,3 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 53,3 Prozent).

ARD-Programmdirektor Volker Herres sprach von einem „großen Erfolg“ der Berichterstattung und beeindruckenden Zuschauerzahlen. „Trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft haben unsere WM-Übertragungen weiterhin ein großes Publikum gefunden“, sagt ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. Die Übertragungen erstmals aus einem provisorischen Studio zu steuern, das nicht im Ausrichterland liegt, das sei gelungen.


Einziger Wermutstropfen bei vielen Fußballfans im WM-Finale: ZDF-Reporter Béla Réthy, der die siegreichen Franzosen Pogba („hat Quatsch im Kopf“) und Mbappé („hat Neymars Schauspielschule besucht“) nach dem Spiel recht respektlos kommentierte und sich dadurch Kritik einhandelte.


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