WM 2018: Von Tor zu Tor : Mach' uns den Béla Réthy!

Das ZDF sucht zur WM 2018 die besseren Live-Kommentatoren. Jetzt fehlen nur noch Bewerbungen für ein anderes wichtiges Amt.

Béla Réthy
Béla RéthyFoto: ZDF/Kerstin Bänsch


Bekanntermaßen gibt es in Deutschland eine Menge Bundestrainer. Nicht nur unter Sport-und Chefredakteuren – nein, sie sind überall vertreten, die Bescheidwisser und Auskenner.
Wer sie nicht in der Familie hat, muss sich nur zu einem Public Viewing begeben. Sofort ist man umzingelt von ihnen, die dem amtierenden Bundestrainer Joachim Löw attestieren, dass er nicht nur keine Ahnung habe, sondern auch keinen Plan und schon gar keine Idee! Und überhaupt, hätte man sie mal rangelassen, wäre uns die Pleite vom Sonntag mit Sicherheit erspart geblieben.


Gleiches gilt für die Kommentatoren. Zugegeben, auch ich habe mich schon oft geärgert, über Faktenhuberei, Herausforderungen des Schicksals oder klischeetriefende Zuschreibungen – zuletzt bei Oliver Schmidt (ist beim ZDF der Name Oliver eigentlich Einstellungsvoraussetzung?)

So wird bei ihm Juan Carlos Osorio, der kolumbianische Trainer der mexikanischen Mannschaft, zum „brodelnden Vulkan“. Ja, die Südamerikaner, diese Teufelskerle!!
Als Rache haben sie sich beim ZDF etwas ausgedacht. Oliver Welke fordert die Zuschauer nach dem Brasilien-Schweiz-Spiel – erklärt und gedeutet vom ungeliebten Béla Réthy – auf: "Be Béla!" Wer glaube, eine Szene besonders gelungen kommentiert zu haben, solle seine Aufnahme ans ZDF schicken.
Ronny hat sich beispielsweise getraut – und das Tor der Mexikaner kommentiert, leicht zu finden im Netz, für alle hörbar. Nur verstehen kann man ihn nicht, denn sein starkes Sächsisch ist für Hochdeutsch sprechende Menschen nicht verständlich.
Wetten, dass es nicht mehr lange dauert und die ersten Einladungen als oberster Übungsleiter in die Kabine werden ausgesprochen?

Jetzt neu: Wir schenken Ihnen 4 Wochen Tagesspiegel Plus!

1Kommentar

Neuester Kommentar