Zu meinem ÄRGER : Berichten, ja – aber nicht verletzen

Seit dieser Woche ist Sternekoch Mario Kotaska für "Volle Kanne" im ZDF im Einsatz. Für den Tagesspiegel blickt er auf die Medienwoche zurück.

Mario Kotaska kocht seit dieser Woche für die Zuschauer des ZDF-Vormittagsmagazins „Volle Kanne – Service täglich“.
Mario Kotaska kocht seit dieser Woche für die Zuschauer des ZDF-Vormittagsmagazins „Volle Kanne – Service täglich“.Foto: ZDF und Marius Becker

Herr Kotaska, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien besonders geärgert?

Das Jahr ist viel zu jung, um mich über irgendetwas in der Berichterstattung zu ärgern. Eher setzen mir bisher die Ereignisse zu, über die ich aus den Medien erfahren habe: Das Drama in Südtirol – ein Raser mit zu viel Promille im Blut fährt so viele Menschen tot und bringt damit unendliches Leid in die Familien der Opfer. Oder das Feuerdrama in Australien - es ist so traurig, was da gerade passiert. Die Medien sollen umfassend berichten und ganz ehrlich: Sie dürfen gerne jede Meinung schreiben, sofern sie niemanden persönlich verletzten.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?
Der Humor einer Kölner Tageszeitung. Hier schrieb man über meinen Düsseldorfer Drehort bei „Volle Kanne“: „Kotaska hat Job im Ausland“.

Wie lautet Ihre Internet-Empfehlung?
Der Kanal „ZDFbesseresser" auf Youtube. Da findet sich viel Wissenswertes zu gutem Essen für alle, die erfahren möchten, was in den Lebensmitteln steckt und wo sie herkommen.

Mario Kotaska kocht seit dieser Woche für die Zuschauer des ZDF-Vormittagsmagazins „Volle Kanne – Service täglich“.