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Milan Peschel : "Die Volksbühne erinnert mich an einen Sarg"

Sein altes Theater hielt er für ein Wahrzeichen, jetzt meidet er das Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Warum Schauspieler Milan Peschel die restaurierte Frauenkirche ablehnt und Joghurtbecher sammelt.

Milan Peschel im großen Sonntagsinterview.
Milan Peschel im großen Sonntagsinterview.Foto: Max Sonnenschein

Der Schauspieler Milan Peschel meidet seine frühere Wirkungsstätte, die Berliner Volksbühne. „Neulich bin ich daran vorbeigelaufen, es erinnerte mich an einen Sarg. Da weht schon ein Leichengeruch raus“, sagte er im Interview mit dem Tagesspiegel am Sonntag (ET 25.3.18).

Schuld sei der neue Intendant Chris Dercon. „Frank Castorf ist einer der wesentlichen Theatermacher der letzten 30 Jahre. Wie er das Publikum angesprochen hat, wie Theater politisiert wurde, immer wieder neue Medien eingeflossen sind. Damit ist die Volksbühne zu einem Wahrzeichen von Berlin geworden. Und das wird nach 25 Jahren de facto geschlossen. Das ist totaler Unsinn!“, kritisierte Peschel.

Das vollständige Interview mit Milan Peschel lesen Sie am Sonntag im Tagesspiegel oder ab Samstagabend im E-Paper.

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