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Beben der Stärke 5,1 : Telekommunikation in Athen bricht nach schwerem Erdbeben zusammen

Ein schweres Erdbeben hat die griechische Hauptstadt Athen erschüttert. Danach gab es Probleme mit Handy- und Festnetz.

Angestellte greifen nach einem starken Erdbeben in Athen zum Handy.
Angestellte greifen nach einem starken Erdbeben in Athen zum Handy.Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Die griechische Hauptstadt Athen ist am Freitag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 5,1 lag 23 Kilometer nordwestlich von Athen, wie die griechische Erdbebenwarte mitteilte. Es habe Nachbeben gegeben.

In der Hauptstadt brachen Telefon- und Handyverbindungen zusammen. Medien berichteten zudem über Stromausfälle. Internetverbindungen funktionierten dagegen.

Es gab zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Dem staatlichen Fernsehsender ERT zufolge rettete die Feuerwehr rund ein Dutzend Menschen, die in Aufzügen eingeschlossen waren. Viele Menschen strömten nach dem Erdstoß auf die Straßen.

Wegen der Bewegung tektonischer Platten kommt es in der Mittelmeerregion immer wieder zu Erdbeben. In Griechenland gibt es regelmäßig Beben, sie sorgen aber selten für Opfer. 1999 starben bei einem Beben der Stärke 5,9 in Athen und in der Region nordwestlich der Hauptstadt 143 Menschen. (AFP)

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