Befürworter von synodalem Weg : Bätzing neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz

Die katholische Bischofskonferenz hat ein neues Oberhaupt. Bätzing will das Zölibat für Priester überdenken.

Mit der Wahl Bätzings setzen die Bischöfe auf Kontinuität in ihrem eher liberalen Kurs.
Mit der Wahl Bätzings setzen die Bischöfe auf Kontinuität in ihrem eher liberalen Kurs.Foto: Harald Tittel/dpa

Der Limburger Bischof Georg Bätzing ist neuer Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Bätzing setzte sich am Dienstag bei der Wahl auf der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Mainz durch. Damit wird der 58-Jährige Nachfolger des Münchner Kardinals Reinhard Marx, der sich unter anderem aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellte.

Mit der Wahl Bätzings setzen die Bischöfe auf Kontinuität in ihrem eher liberalen Kurs. Der seit 2016 an der Spitze des Limburger Bistums stehende Theologe stellte sich unter anderem nachdrücklich hinter den sogenannten synodalen Weg, mit dem die katholische Kirche in Deutschland ihren Missbrauchsskandal aufarbeiten will.

Konservative Bischöfe um den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisieren dieses Forum scharf. Baetzing sprach sich zudem dafür aus, den Pflichtzölibat für Priester zu überdenken. (AFP)

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