An den Haaren herbeigezogener Vergleich mit Dr. Sommer von der Bravo.

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Eurovision Song Contest : Das Cordoba des Schlagers: Conchita Wurst siegt für Österreich, deutsche Band Elaiza hinten
Bunte Truppe: Pollapoenk aus Island, samt Leihgaben von ZZ Top.
Bunte Truppe: Pollapoenk aus Island, samt Leihgaben von ZZ Top.Foto: AFP

21:35 Uhr: Rumänien gefällt auch. Sehr melodiös. Wird trotzdem gleich vergessen sein. Denn dann kommt Armenien. Bitte zuhören und genießen!

21.32 Uhr: Aber das Lied, das ist wahnsinnig gut. Beginnt ein wenig kitschig, artet dann jedoch in Dubstep aus. In Dubstep! Beim ESC!

21.30 Uhr: Noch zwei Starter, dann kommt endlich Armenien. Super Lied, fragwürdiger Typ. Der Herr hat sich schwulenfeindlich über Conchita Wurst geäußert, dann immerhin entschuldigt. Und behauptet, er sei falsch zitiert worden. Bisschen widersprüchlich.

21.28 Uhr: Erster erfrischender Tupfer des Abends! Island ist bunt, lustig und vergleichsweise mitreißend.

21.26 Uhr: Beim Eurovision Song Contest ist es wie bei Dr. Sommer in der "Bravo": alles darf, solange alle Beteiligten einverstanden sind. In diesem Fall ist eine Grenze überschritten. Mit Aserbaidschans Beitrag sind wir definitiv nicht einverstanden.

21.25 Uhr: Balladen, die die Welt schon vor 50 Jahren nicht mehr gebraucht hat.

21.24 Uhr: Aserbaidschan singt. Bitte nicht einschlafen, die Highlights kommen noch.

21.23 Uhr: Auch Johnny Haeusler amüsiert sich: "Sammle gerade ein paar Ideen für den nächsten re:publica-Abschluss."

21.20 Uhr: Tweet von Thomas Gigold: "Dänen sind cool - die Twitternamen der Moderatoren werden wie selbstverständlich mit eingeblendet."

21.18 Uhr: Vielleicht muss man das Lied rückwärts hören, um es erträglich zu finden.

21.17 Uhr: Was soll das denn?

21.16 Uhr: Wenn das Lied gewinnt, wäre es vielleicht ein Sieg für den europäischen Gedanken. Ganz sicher aber eine deftige Ohrfeige für alle Musikliebhaber.

21.15 Uhr: Endlich: Marija Jaremtschuk eröffnet den Wettbewerb für die Ukraine.

21.10 Uhr: Jens Scholz twittert: "Ah, man kürzt ab und spielt die Lieder gar nicht sondern lässt nur kurz alle über die Bühne latschen?"

21.08 Uhr: Wer es nicht mitbekommen hat: Das deutsche Trio Elaiza hat kurzfristig die ganze Bühnenshow umgeworfen. War ihnen zu zirkushaft, heißt es. Ein höchst ungewöhnlicher Vorgang in der ESC-Welt.

21.05 Uhr: Das Intro ist schon mal, wie Volker Pispers über Angela Merkel zu sagen pflegt: besser als erwartet. Viel Pyro gibt's.

21.03 Uhr: Wenn Peter Urban ernsthaft behauptet, Elaiza habe in den vergangenen Monaten die deutsche Popszene verzaubert, darf man ihm dann nicht einfach das Mikro wegnehmen?

21.00 Uhr: Kleiner Service, wann sich heute das Dranbleiben lohnt und wann Klogänge sinnvoll sind: Los geht es mit der Ukraine, Armenien hat die Startnummer 7, Österreich die 11, Deutschland die 12, Schweden die 13... Großbritannien kommt ganz zum Schluss.

20.58 Uhr: Hätte man nicht gedacht, aber nach diesem grässlichen "Wort zum Sonntag" freut man sich beinahe über Helene Fischer.

20.55 Uhr: Wer übrigens auch findet, dass Markus H. das nächste Mal bitte ohne Wencke-Myhre-Fanshirt zum Bloggen erscheinen soll, kann ihm das hier unten in den Kommentaren oder natürlich auch über Twitter schreiben. Netter Versuch, Markus.

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