Panorama : Frühling bis zum Wochenende

Dann könnte es schneien, sagen Meteorologen

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Offenbach - Ein kräftiges Hoch belebt die Frühlingsgefühle – mindestens bis zum Wochenende. Die Temperaturen steigen im Osten Deutschlands auf beinahe 20 Grad. Am Dienstag schwächelt die Sonne vorübergehend, doch von der Wochenmitte an verstärkt sich der Einfluss des Hochs „Maggi“ erneut. „Eigentlich ideales Wetter, um mit den ersten Gartenarbeiten zu beginnen“, meinte Ronald Prodinger vom Wetterdienst meteomedia am Montag.

Wer kann, sollte die schönen Tage genießen, denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sieht am Wochenende einen Wetterumschwung kommen. Kurz vor dem kalendarischen Frühlingsanfang am 21. März könnte es unter Umständen sogar schneien.

Am Dienstagmorgen halten sich vor allem in der Nähe von Flüssen und Seen im Norden und in der Mitte Deutschlands Nebelfelder. Sie lösen sich am Vormittag rasch auf und machen der Sonne Platz. Im überwiegenden Teil des Landes zeigt sich jedoch von Anfang an die Sonne. Etwas dichter werden die Wolken im Tagesverlauf lediglich im Nordwesten, aber auch hier bleibt der Gesamteindruck bis zum Abend freundlich. Es weht schwacher, an der See auch mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen – wie bereits am Montag – auf 12 bis 18 Grad, in der Lausitz sogar bis auf 19 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch überqueren dichtere Wolkenfelder den Norden, doch bleibt es trocken. Im Süden bildet sich stellenweise Nebel oder Hochnebel, oft bleibt es aber auch klar. Die Temperaturen sinken auf 6 bis 1 Grad.

Am Mittwoch machen sich im Norden und Osten dichtere Wolkenfelder bemerkbar, hier ist die Sonne aber zwischendurch zu sehen. In den übrigen Landesteilen setzt sich nach der raschen Auflösung von anfänglichen Nebelfeldern häufig wieder die Sonne durch. Am Donnerstag ist in ganz Deutschland erneut mit sonnigem und trockenem Wetter zu rechnen. Die Höchstwerte sind mit 12 bis 18 Grad weiterhin frühlingshaft mild.

Am Wochenende ändere sich die Großwetterlage, berichtete der DWD. Vom Westen her nähern sich Tiefausläufer. „Wir müssen uns mit einer wechselhaften und kühleren Witterungsperiode anfreunden“, sagte DWD-Meteorologe Rainer Dettmann. Ob ein „markanter Kälteeinbruch“ bevorsteht, lasse sich noch nicht sagen. „Einige Vorhersagemodelle prognostizieren allerdings eine Winddrehung auf Nord, so dass dann sogar wieder Schneeschauer möglich wären“, meinte Dettmann. dpa

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