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Hamburg-Wandbek : Bewaffneter Mann löste Großeinsatz der Polizei in Hamburg aus

Ein offenbar psychisch auffälliger Mann verbarrikadierte sich in Hamburg in seiner Wohnung. Am Mittag nahm die Polizei ihn fest.

Polizei im Einsatz (Symbolbild).
Polizei im Einsatz (Symbolbild).Foto: Patrick Pleul/dpa

Ein Mann hatte sich in Hamburg in einer Wohnung verschanzt und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen Mittag verkündete die Polizei auf Twitter, dass sie den Tatverdächtigen festgenommen habe. Eine Bedrohungssituation bestünde nicht mehr.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann eine Waffe bei sich getragen haben, wie ein Polizeisprecher am Sonntagvormittag sagte. Der Mann befinde sich in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert.

Eine Verhandlungsgruppe der Polizei war vor Ort im Einsatz. Dem Sprecher zufolge sollen sich noch zwei weitere Menschen in der Wohnung im Stadtteil Wandsbek befunden haben. Neben der Verhandlungsgruppe war die Polizei mit einer Spezialeinheit (SEK) im Einsatz. Auf Twitter schrieb die Polizei von einer „Bedrohungssituation durch eine offenbar psychisch auffällige Person“.

Nach Informationen des NDR soll der Mann zunächst in seiner Wohnung randaliert haben. Ein erster Versuch der Einsatzkräfte den Mann aus seiner Wohnung zu holen sei gescheitert, weil sich der Mann unter anderem mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt habe. Die „Hamburger Morgenpost“ berichtete, dass der Mann in den frühen Morgenstunden selbst einen Notruf getätigt habe mit der Drohung, seine Wohnung anzuzünden. Die Polizei wollte diese Angaben gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag zunächst nicht bestätigen. (dpa, tsp)

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