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Indonesien : Erneut mehrere schwere Erdbeben auf Lombok

Die indonesische Insel Lombok ist erneut von mehreren schweren Erdbeben getroffen worden. Der jüngste Erdstoß hatte eine Stärke von 6,9. Es war die zweite Erschütterung innerhalb eines Tages.

Eine Frau fährt mit ihrem Roller auf einer Straße, die vom Erdbeben aufgerissen wurde.
Eine Frau fährt mit ihrem Roller auf einer Straße, die vom Erdbeben aufgerissen wurde.Foto: Fauzy Chaniago/dpa

Die indonesische Ferieninsel Lombok ist ein weiteres Mal von einem starken Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert worden. Das Epizentrum lag 4,5 Kilometer südlich von Belanting in einer Tiefe von 20 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Vor zwei Wochen waren auf Lombok bei einem Beben der Stärke 6,9 mehr als 480 Menschen getötet und tausende weitere verletzt worden, seitdem kam die Insel nicht zur Ruhe.

Schon früher am Tag war es zu einem Beben der Stärke 6,3 gekommen. Das Epizentrum dieses Bebens lag ebenfalls südwestlich der Stadt Belanting, in einer vergleichsweise geringen Tiefe von sieben Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Einwohnern zufolge war der Erdstoß in der Gegend heftig zu spüren. Getötet wurde niemand, es gab aber verletzte.

Das Beben habe Panik ausgelöst, Menschen seien aus ihren Häusern geflohen, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, dem Sender Metro TV. Derzeit würden die Behörden die Lage überprüfen, fügte er hinzu.

Wie ein Bewohner aus dem Osten von Lombok der Nachrichtenagentur AFP sagte, rannten die Menschen während des Erdstoßes schreiend auf die Straßen. Das Beben war auch im Hauptort Mataram und auf der benachbarten Ferieninsel Bali zu spüren.

Wenige Stunden zuvor hatte ein heftiges Erdbeben die Fidschi-Inseln erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 8,2 ereignete sich am Sonntag um 12.19 Uhr Ortszeit (02.19 Uhr MESZ) rund 361 Kilometer östlich der Hauptstadt Suva, wie die US-Erdbebenwarte USGS erklärte.

Das Beben lag demnach in einer Tiefe von 563 Kilometern. Deshalb stellte es für Fidschi keine "unmittelbare Gefahr" dar, wie die Behörden des pazifischen Inselstaats mitteilten. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt ebenso wie Fidschi auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig.

Vor zwei Wochen waren auf Lombok bei einem Beben der Stärke 6,9 mehr als 460 Menschen getötet worden. Bei einem weiteren Erdstoß wenige Tage zuvor waren 17 Menschen gestorben. (AFP, Reuters)

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