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Österreich : Fünf Mönche bei Überfall auf Kirche in Wien verletzt

Zwei Täter überfallen eine Kirche in Wien und misshandeln mehrere Ordensbrüder. Trotz Großfahndung sind die Verdächtigen weiter auf der Flucht.

Polizeiautos stehen vor der überfallenen Kirche bei Wien
Polizeiautos stehen vor der überfallenen Kirche bei WienFoto: dpa/AP/Ronald Zak

Nach einem Überfall auf sechs Ordensmänner in Wien sind die Täter trotz Großfahndung weiter flüchtig. Bei dem Vorfall am Donnerstag im Stadtteil Strebersdorf wurden nach Polizeiangaben fünf der Ordensleute zwischen 56 und 68 Jahren zum Teil schwer verletzt. Ein sechster blieb unverletzt. Gefahndet wird nach zwei Tätern.
Am Donnerstag war ein Mann in die katholische Kirche Maria Immaculata im Stadtteil Florisdorf gekommen. Dort habe er einen anwesenden Ordensbruder mit einer Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen, teilte Polizeisprecher Harald Sörös nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Der Täter habe den Mönch misshandelt und ihn dabei schwer am Kopf verletzt.

Vier weitere Ordensbrüder, die nach und nach in die Kirche kamen, mussten sich den Angaben zufolge ebenfalls auf den Boden legen, wurden geschlagen und gefesselt. Alle fünf Männer wurden nach ihrer Entdeckung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei leitete eine Großfahndung nach insgesamt zwei Verdächtigen ein und sprach auch von zwei Tätern.

Die Tat begann gegen 13.30 Uhr, entdeckt wurden die verletzten Mönche erst fast drei Stunden später.

Zum Zeitpunkt des Überfalls fand in der Kirche kein Gottesdienst statt. Nach bisherigem Ermittlungsstand habe zumindest ein Verdächtiger Bargeld und Wertsachen von den Ordensbrüdern gefordert, hieß es von der Polizei. Das genaue Tatmotiv sei noch nicht klar, ein terroristisches Motiv werde aber ausgeschlossen.

Im Zentrum von Wien war am Donnerstag der berühmte Stephansdom wegen eines Bombenalarms geräumt worden. Eine Stunde später wurde die Kathedrale wieder geöffnet, nachdem kein Sprengmaterial gefunden worden war. (AFP)

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