Sumatra : Die Angst vor neuen Beben bleibt

Zwei Tage nach den heftigen Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra sitzen noch immer Tausende Menschen im Freien. Sie hätten aus Angst vor Nachbeben Zelte vor ihren Häusern aufgebaut, berichteten Hilfsorganisationen.

Jakarta - Bei den Beben mit einer Stärke von über 6 waren in der Umgebung der Hafenstand Padang mindestens 85 Menschen ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher der Katastrophenbehörde Westsumatras. Mehr als 500 Häuser seien beschädigt oder zerstört worden.

In der Nähe der Stadt Bukit Tinggi suchten Helfer noch nach Menschen, die unter einem Erdrutsch begraben sein könnten. Der Hang oberhalb des Dorfes Ngarai Sianok war nach dem Erdbeben abgerutscht. "Wir wissen nicht genau, wie viele Menschen vermisst werden, die Suche dauert an", sagte Djufri, der Bürgermeister von Bukit Tinggi. (tso/dpa)

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