Vermisstenfall in München : Blutspur erhärtet Verdacht gegen Ehemann

Seit einem Monat fehlt jede Spur von einer 41-Jährigen Münchnerin und ihrer Tochter. Jetzt findet die Polizei Blutspuren in einem Wald.

Polizisten suchen Ende Juli in einem Forst bei München nach den Leichen der Vermissten.
Polizisten suchen Ende Juli in einem Forst bei München nach den Leichen der Vermissten.Foto: Peter Kneffel/dpa

Einen Monat nach dem Verschwinden einer Frau und ihrer Tochter aus München erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Ehemann und Stiefvater. Eine Schmutzfangmatte und ein Teppich aus der Wohnung der Familie mit Blutspuren der beiden Opfer seien in einem Münchner Wald gefunden worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Von der 41 Jahre alten Mutter und ihrer 16 Jahre alten Tochter fehlt seit dem 13. Juli jede Spur. Der 44-jährige neue Ehemann der Frau sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Beamten gehen davon aus, dass der Deutsch-Russe zuerst seien Frau erschlug und dann die Tochter tötete, um die Tat zu verschleiern. (dpa)

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