Queer in Berlin-Neukölln : Rund 400 Teilnehmer beim "Tuntenspaziergang"

Die Veranstaltung verlief ohne größere Zwischenfälle. Auch Neuköllns Bezirksbürgermeister war dabei.

Die Demonstration "Tuntenspaziergang" in Neukölln
Die Demonstration "Tuntenspaziergang" in NeuköllnFoto: Jana Demnitz

Netzstrumpfhosen, Federboas und viel Make-up: Beim "Tuntenspaziergang" durch Neukölln sind am Samstagabend knapp 400 Teilnehmer von der Anzengruberstraße über das Rathaus Neukölln bis zum Hermannplatz gelaufen. Es gehe darum, queeres Leben sichtbar zu machen und das weit über die Neuköllner Grenzen hinaus, forderten die Teilnehmer. Wenn es nach ihnen geht, sollen diesem ersten Spaziergang noch viele weitere in ganz Berlin folgen.

In Neukölln war es in den vergangenen Wochen zu teilweise schweren Übergriffen auf Trans- und Homosexuelle gekommen. Als besonderes Zeichen empfanden es die Veranstalter, dass auch Neuköllns neuer Bürgermeister, Martin Hikel (SPD), an der Demonstration teilnahm.

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"Tuntenspaziergang Neukölln" - Demo für Akzeptanz und gegen Homo- und Transphobie
"Tuntenspaziergang Neukölln" – Demo gegen Homo- und Transphobie

Die Veranstaltung verlief größtenteils friedlich, nur vereinzelt wurden den Demonstranten Pöbeleien zugerufen, und ein Mann warf ein Ei auf die Teilnehmer.

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