Tipps für Miami und Miami-Beach

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Miami Nice : Kein Ort für schwere Jungs
Grafik: TST/Gitta Pieper-Meyer

ANREISE

Air Berlin fliegt zwei Mal pro Woche nonstop von Berlin-Tegel nach Miami (ab knapp 500 Euro). Mit Umsteigen geht es täglich über Düsseldorf.

UNTERKUNFT
Das „Circa 39“ in Miami Beach ist ein dezent gestyltes Art-Deco-Mittelklassehotel von 1939, vor zwei Jahren renoviert, nur einen Block vom Strand entfernt (DZ ab ab 130 US-Dollar. ( 3900 Collins Ave, circa39.com). Schon etwas luxuriöser, mit üppigem Tropengarten und dem sehr empfehlenswerten Restaurant „essensia“, dazu direkt am Strand, ist das Palms Hotel & Spa, ebenfalls 1939 gebaut und von derselben deutschen Familie wie das „Circa 39“ betrieben (DZ ab 180 $). Das zentral gelegene Vagabond Hotel in Miami ist ein ehemaliges Art-Deco-Motel, mit gutem Restaurant und Poolbar (7301 Biscayne Blvd, Zimmer ab 159 $).

ESSEN
Kulinarisch spiegelt sich in Miamis Restaurants die ethnografische Vielfalt der Stadt wider. Wer den Reichtum der lokalen Küche kennenlernen will, kann kulinarische Spaziergänge durch Miami und Miami Beach buchen. Sehr hübsch gelegen in dem zu Spaziergängen einladenden Stadtteil Coconut Grove liegt das Peacock Garden Café, das seine Steaks allerdings in maßloser Dicke serviert, „medium“ bedeutet: innen völlig roh (2889 McFarlane Road). Mediterran inspirierte Küche findet man in dem vor Kurzem eröffneten, sehr unterkühlt gestylten Apeiro Kitchen & Bar in Midtown Miami. (3252 NE 1st. Ave).

KULTUR
Führungen zu Fuß oder per Rad durch den Wynwood Art District mit seinen Wandmalereien bietet der Künstler Ryan the Wheelbarrow an.

Die Tageszeitung „USA Today“ rühmte das Tower Theatre im Stadtteil Little Havana als eines der landesweit zehn besten Traditionskinos. Oft laufen spanisch untertitelte Filme. (1508 SW 8th St).

SHOPPEN UND AUSGEHEN
Eine Liste aller Shops im Design District findet man unter miamidesigndistrict.net. Essen aus Foodtrucks, Livemusik und eine Open-Air-Bar, dazu jede Menge einheimisches junges Publikum bevölkert das Wynwood Yard (56 NW 29th St). Ebenso glitzernd wie kulinarisch geht es bei den Dinnershows im angenehm plüschigen Cabaret El Tucán zu. Beim Orchester dominiert der Latino-Sound, dazu fliegen die Beine der Tanzgirls. Viele Federboas kommen zum Einsatz, in Maßen auch blanke Haut.

AUSKUNFT

Greater Miami Convention & Visitors Bureau. Broschüren zu Miami können per Mail über den Touristikdienst Truber angefordert werden.

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