Tipps für Suriname

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Suriname : Auf wilden Wasserwegen
Helgard Below
Surinam-Amazone
Surinam-AmazoneFoto: imago

ANREISE

Ab Berlin-Tegel mit KLM über Amsterdam nach Paramaribo. Reisezeit: rund 14 Stunden, Anfang September ab rund 1000 Euro. Zu einem ähnlichen Preis fliegt auch Suriname Airlines ab Amsterdam, die Nonstop-Strecke wird mit einem Airbus A340-300 bedient.

Für die Einreise benötigen Deutsche eine „Tourist Card“. Den entsprechenden Stempel in den Pass gibt es nach Angaben des Honorarkonsulats in Düsseldorf bei Suriname Airlines im Flughafen Schiphol. Gebühr: 20 Euro. Flugreisende sollten ein Weiter- oder Rückflugticket haben.

GESUNDHEIT
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (rki.de) für Kinder und Erwachsene aus Anlass einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

SPRACHE

Die Landessprache ist Niederländisch; auch auf Englisch kann man sich gut verständigen.

KLIMA

Es gibt diverse Regenzeiten in Suriname (Internet: beste-reisezeit.org). Für einen Besuch sind die Trockenzeiten zu empfehlen: Anfang Februar bis Ende April und Mitte August bis Anfang Dezember. Exkursionen in den Regenwald sollte man in den trockeneren Monate unternehmen, die „Straßen“ sind während der Regenzeit oft überschwemmt.

UNTERKUNFT
Paramaribo: Luxus im Zentrum der Hauptstadt ganz in der Nähe der Weltkulturerbe-Stätten bietet das Royal Toracica ab 165 Euro im Doppelzimmer mit Frühstück (torarica.com).

Komfortable Holzhütten mit Hängematte auf der Terrasse und tollem Blick auf den Fluss bietet die Danpaati River Lodge auf einer Insel im Oberen Suriname; Drei-Tage-Pauschale mit allen Mahlzeiten und anderen Extras ab 335 Euro pro Person im Doppelzimmer (Internet: danpaati.com).

Die eher einfachen Zimmer auf Matu Island im Brokopondo-Stausee kosten ab 110 Euro inklusive Vollpension, ein dreitägiges Ausflugspaket mit Anfahrt von Paramaribo ab 315 Euro (Internet: matu-island.com).

ESSEN UND TRINKEN
Im Restaurant Tori Oso in Paramaribo genießt der Gast neu interpretierte surinamische Fusions-Küche (Fred Derby Straat 76). Bei Besitzer Oswaldo Braumüller treffen sich ein Mal im Monat die Dichter des Landes zu Lesungen und Diskussionen. An der Straße nach Französisch Guyana liegt Tamanredjo mit vielen authentisch indonesischen Restaurants.

TOUREN
Achtung: In vielen Dörfern sind Fremde ohne Anmeldung nicht willkommen, werden sich in den lokalen Sprachen auch nicht verständigen können. Ein Guide ist daher angeraten. Der deutschsprachige Norman McIntosh plant Touren nach Wunsch, spricht Saramaccan und mehrere Indianersprachen, Drei-Tagetour ab Paramaribo zum Oberen Suriname mit Urwald- und Dorferkundungen ab 335 Euro (Internet: discoversurinametours.com).

Benito Aloema begleitet Tagesausflüge in sein Indianerdorf nahe der Küste, führt dort ein in Tänze, Initiationsriten und Glauben der Ureinwohner oder ins Gefängnis von „Papillon“ nach Französisch Guyana. Zwei-Tagetour ab Paramaribo ab 175 Euro, (galibi-tours.com).

Eine 15-tägige Pauschalreise bietet Miller Tours an. Im Preis von 3935 Euro ab Deutschland sind Unterkunft, Mahlzeiten, Ausflüge und Inlandsflüge ebenfalls enthalten (Telefon: 075 29 / 97 13 32, Internet: miller-reisen.de). Miller hat auch die Nachbarländer im Programm.

In der Schweiz ist die S.T.O. Suriname Travel Organisation angesiedelt. Sie bietet Auto-Rundreisen, geführte und individuelle Reisen, Unterkünfte und Trekkintouren an. Telefon: 00 41 / 56 / 222 99 78, Internet: suriname.ch