Exklusiv

Schönheitsideale im Film : Barbara Sukowa lehnt plastische Chirurgie ab

Die Schauspielerin aus "Rosa Luxemburg" und "Enkel für Anfänger" spricht über alternde Frauen und freche Forderungen bei Dreharbeiten.

Barbara Sukowa in Berlin.
Barbara Sukowa in Berlin.Foto: Mike Wolff

Die deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa, 70, war als Teenager unzufrieden mit ihrem Aussehen. „Hätte es Schönheits-OPs damals gegeben, ich hätte mir mit 15 die Stupsnase machen lassen“, sagte sie im Interview mit dem Tagesspiegel am Sonntag. „Ich habe mir damals mit einer Freundin vor dem Spiegel die Nasenflügel abgeklebt. Man ist in diesem Alter so leicht zu verunsichern.“

Sie berichtet, dass ihr später am Set Schönheitsoperationen nahegelegt wurden. Als sie „Berlin Alexanderplatz“ mit Rainer Werner Fassbinder gedreht habe, sagte ihr jemand: „Ich hätte ja ganz schön gesungen, aber ob ich nicht was mit meiner Nase machen wolle, die sei ja ein bisschen prominent.“

Sukowa spielt ab kommenden Donnerstag im Kinofilm „Enkel für Anfänger“ eine Hippie-Oma. Sie mag Gesichter, die gut gealtert sind. Der britischen Schauspielerin Vanessa Redgrave riet sie einmal, zu ihrem Alter zu stehen. „Sie hatte damals die Idee, sich liften zu lassen. Ich habe gesagt, um Gottes willen, tu das bloß nicht – und sie hat es nicht getan.“

Das vollständige Interview mit Barbara Sukowa lesen Sie am Sonntag im Tagesspiegel oder ab Samstagabend im E-Paper