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Thema

New York

Rund um den Globus hat sich am Dienstag die Talfahrt der Börsen fortgesetzt. Die zu Wochenbeginn schlechten Vorgaben aus den USA trafen vor allem die Börse in Tokio: Der Nikkei fiel erstmals seit gut 16 Jahren unter 12 000 Punkte.

Freitagabend: US-Nachrichtensender warnen vor einem "Monstersturm": zwei gewaltige Sturmtiefs bewegen sich aufeinander zu, um am Sonnabendabend über New York zusammenzuprallen. Es drohen "Schneefälle, wie es sie seit 50 Jahren nicht mehr gegeben hat.

Die Silos sind eine dieser Bands, für die einst der Begriff "Independent" erfunden wurde. 1984 von Walter Salas-Humara, einem Sohn kubanischer Einwanderer, in New York gegründet, klang ihre Musik eine Zeit lang wirklich aufregend anders: rau, wütend, zwischen Country-Roots und Gitarrismus nicht leicht schubladisierbar.

Von Christian Schröder

Nach Ansicht von US-Notenbankchef Alan Greenspan hat die US-Wirtschaft ihre Talsohle noch nicht erreicht. Zwar seien die langfristigen Aussichten weiterhin ermutigend, doch kurzfristig überwögen die Risiken.

Was ist der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Kunstmaler und einem erfolgreichen Kunstfälscher? Trennt sie nur die Laune des Schicksals?

Schwarz bleibt in New York - und nicht nur dort - eine dominierende Farbe. Sie beherrschte auf der "Fashion Week" vor allem die Designer Helmut Lang, Donna Karan und Calvin Klein, die zugleich im Wettbewerb mit den anderen Designern am meisten überzeugten.

Richard Koppes, Syndikus einer mächtigen Pensionskasse, und sein Kollege, Angestellter eines nicht minder mächtigen Medienkonzerns, trafen sich in New York beim Lunch. "Ich soll Dir mitteilen, dass Euer Board nichts taugt", eröffnete er das Gespräch.

Von Walter Pfaeffle

Nachdem die Anleger enttäuschende Gewinnnachrichten im neuen Jahr weitgehend ignoriert hatten, bekamen sie in der vergangenen Woche offensichtlich kalte Füße. In New York rutschte der technologielastige Nasdaq-Index um 120,80 Punkte oder 4,3 Prozent ins Minus auf den Stand von 2660,50 - wobei der gesamte Wochenverlust allein in der Freitagssitzung mit einem Minus von 122 Punkten erfolgte.

Wer hätte das gedacht: Kaum fünf Jahre ist es her, da war für die Experten der Wirtschaftsstandort Berlin keinen Pfifferling wert. Längst hatten die großen Industriebetriebe ihre Türen zugesperrt, gähnende Leere in den Fluren der zahlreich neu gebauten Gewerbehöfe.

Von Antje Sirleschtov

Das am Samstag in den USA ermordet aufgefundene deutschstämmige Professoren-Ehepaar Zantop ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft offenbar gezielt ermordet worden. Die Ermittler seien inzwischen davon überzeugt, dass Susanne und Half Zantop den oder die Täter in ihr Haus ließen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in New York.

Der Rapper Puff Daddy hat in dem Aufsehen erregenden Prozess um eine Schießerei in einem New Yorker Nachtclub alle Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Anwalt Benjamin Brafman beschuldigte die Staatsanwaltschaft, den Rapper wegen seines Ruhms und Geldes "selektiv zu verfolgen".

Zum 100. Todestag von Giuseppe Verdi am vergangenen Sonnabend konnten die Bewunderer von "Aida" und "Falstaff", "La Traviata" und "Rigoletto" geradezu alles überspülende Wogen von Aufführungen, Neuausgaben und Biographien über sich ergießen lassen.

Von Werner Raith

Boris Becker und die Rap-Sängerin Sabrina Setlur sollen zu einem "Liebesurlaub" nach New York geflogen sein. Am Abend zuvor hätten die beiden in Sabrina Setlurs Heimatstadt Frankfurt (Main) die Strategie dafür abgesprochen, schreibt "Bild".

Die Versteigerung von Mobilfunk-Lizenzen in den USA hat einen Rekord-Erlös von 16,86 Milliarden US-Dollar (ungerechnet 35,4 Milliarden Mark) eingespielt. Die US-Behörde für Telekommunikation teilte mit, ein Viertel der 422 Lizenzen sei für 8,78 Milliarden US-Dollar an das Unternehmen Verizon Wireless gegangen, ein Joint Venture der britischen Vodafone-Gruppe und der Verizon Communications mit Sitz in New York.

Die Mitarbeiter des früheren US-Präsidenten Bill Clinton haben unter Anspielung auf das Kürzel des neuen Präsidenten George W. Bush offenbar nicht nur die "W"-Tasten von den Computer-Tastaturen im Weißen Haus verschwinden lassen.

Ich war jung und fotografierte den Jazzpianisten Oscar Peterson bei einem Konzert in New York. Meine alte Kamera wickelte ich in ein Tuch, um das Verschlussgeräusch zu dämpfen, und doch kam es mir vor, als würden teuer zahlende Zuschauer sich verärgert nach mir umdrehen.

Die Konjunktur in den USA hat sich nach den Worten von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan fast auf ein Nullwachstum abgekühlt. "Soweit wir das beurteilen können, haben wir eine sehr dramatische Abschwächung erlebt, die möglicherweise sehr nah an ein Nullwachstum herankommen könnte", sagte Greenspan am Donnerstag bei der mit Spannung erwarteten Anhörung vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats in Washington.

Jennifer Lopez genießt die Früchte ihres Erfolgs und gibt das Geld mit vollen Händen aus. In Boutiquen fühle sie sich "wie ein Kind in einem Geschäft voller Süßigkeiten", sagte sie.

Die größten Turbulenzen an den Finanzplätzen in USA und Deutschland scheinen überstanden zu sein. Obwohl mehrere amerikanische Technologie-Unternehmen am Donnerstag sinkende Umsätze und Gewinne für das abgelaufene Quartal meldeten, reagierten die Händler gelassener, als sie das noch vor Wochen getan hätten.

Ein halbes Jahr nach dem Absturz einer Concorde bei Paris hat die Französische Zivilluftfahrt-Behörde eine Erlaubnis für zwei Testflüge der Concorde erteilt. Die Maschine soll am morgigen Donnerstag von Paris nach Marseille fliegen, wo sie intensiven Prüfungen am Boden unterzogen werden soll.

Die US-Fluggesellschaft American Airlines kauft die hochverschuldete Konkurrentin TWA. Wie die Holdinggesellschaft der zweitgrößten Fluggesellschaft der Welt, AMR, am Mittwoch in Washington mitteilte, zahlt sie für "praktisch alle Aktiva" von Trans World Airlines (TWA) 500 Millionen Dollar.

Aufwachen in der Stadt, die niemals schläft - dieses von Frank Sinatra besungene Begehren scheint heute passé und einem ganz anderen Wunsch der New Yorker gewichen zu sein: Schlafen in einer Stadt, die immer wacht. Diesen Eindruck kann jedenfalls gewinnen, wer die immer heftiger geführte Diskussion um das New Yorker Nachtleben und seine akustischen Emissionen verfolgt.

Millionen Menschen in aller Welt haben in der Nacht zum Montag mit Feiern und Feuerwerk das Jahr 2001 begrüßt. Sydney glänzte mit einem spektakulären Höhenfeuerwerk.

Vergesst Rio und New York: Wer optimal ins Neue Jahr schlittern will, muss nach Edinburgh: Hier steigt wieder die größte und längste Silvesterparty der Welt. Eine halbe Million Menschen feiern fünf Tage lang die Jahreswende in den Straßen, Pubs, Ballsälen und Diskos der schottischen Hauptstadt.

Von Hendrik Bebber
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