68. Berlinale : Serien und Dokumentarisches auf der Berlinale

Am 15. Februar startet die Berlinale 2018. Neben 36 neuen Spielfilmprojekten blickt eine Serien-Reihe in die Abgründe der menschlichen Seele.

Berlinale Direktor Dieter Kosslick mit einem Berlinale-Bären in der Gießerei Noack.
Berlinale Direktor Dieter Kosslick mit einem Berlinale-Bären in der Gießerei Noack.Foto: Tobias Schwarz/AFP

Auch dieses Jahr veranstaltet die Berlinale (15.–25. Februar) ein Serien-Programm, das diesmal im Zoo-Palast präsentiert wird. Eingeladen sind sieben Serien aus Australien, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Israel, Norwegen und den USA; darin werden unter anderem Machtstrukturen und der Widerstand dagegen thematisiert, wie das Festival mitteilt. Aus Deutschland kommt Christian Schwochows „Bad Banks“ mit Paula Beer als ehrgeiziger Frau, die sich in der skrupellosen Männerwelt der Hochfinanz bewegt. Die Protagonistin der norwegischen Serie „Home Ground“ bewegt sich ebenfalls in einer Männerwelt – als erste weibliche Fußballtrainerin einer Männermannschaft in der Ersten Liga.

Viele Dokumentar- und Essayfilme

Auch das Internationale Forum gab am Donnerstag sein Programm mit insgesamt 44 Beiträgen bekannt. Diesmal sind besonders viele Dokumentar- und Essayfilme dabei. Gezeigt werden unter anderem Weltpremieren von Sergei Loznitsa, Ruth Beckermann, Josephine Decker und Guy Maddin. Gerd Kroske hat für „SPK Komplex“ die bisher wenig beleuchtete Antipsychiatrie-Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs recherchiert. Und nach 21 Jahren kehrt der Koreaner Hong Sangsoo ins Forum zurück, mit der Schwarz-Weiß-Etüde „Grass“. (Tsp)

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