Rahmenprogramm: Ausstellungen und Vorträg

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80 Jahre Novemberterror : Und ein Bischof frohlockte über die Brände
Julius H. Schoeps

AUSSTELLUNGEN

„Kristallnacht – Antijüdischer Terror 1938“: Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zeigt in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Topographie des Terrors sechs Fotoserien, die das Ausmaß der Gewalt am 9. und 10. November 1938 zeigen, die von einheimischen Tätern ausging. Zugleich wird erstmals die wechselhafte Erinnerung daran bis heute dargestellt.

Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg, 7. November bis 3. März 2019. Täglich 10–20 Uhr

„Pogrom 1938. Das Gesicht in der Menge“: Die Ausstellung im Max-Liebermann-Saal zeigt Bilddokumente vom 9. November 1938. Auf den Fotografien sind Täter, Mitläufer und Beobachter zu sehen.

Akademie der Künste, Pariser Platz 7, 7. bis 11. November, täglich 11–19 Uhr (am 9.11. nur eingeschränkt zugänglich), Eintritt frei

AUSGEWIESEN! Berlin. 28.10.1938. Die Geschichte der „Polenaktion“: Ende Oktober 1938 verhafteten die Nazis im Rahmen der „Polenaktion“ rund 17 000 jüdische Menschen und schoben sie nach Polen ab.

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30. Bis 30. Dezember 2018

„Im Reich der Nummern, wo Männer keine Namen haben“: Über 6000 jüdische Männer wurden nach dem Novemberpogrom 1938 in das KZ Sachsenhausen gebracht. Die große Mehrzahl von ihnen wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder entlassen, sofort aus Deutschland zu emigrieren. Daher überlebten viele von ihnen. In einer Ausstellung erzählen Enkel und Kinder von ihrem Schicksal.

Abgeordnetenhaus von Berlin, 1. Stock, Niederkirchnerstraße, bis 30. November, Montag bis Freitag 8–18 Uhr

VORTRÄGE

Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust Buchpräsentation: Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin Moderation: Uwe Neumärker, Berlin. Topographie des Terrors. 27. November, 19 Uhr

Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938: Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager Vortrag: Dr. Kim Wünschmann, München. Moderation: Dr. Astrid Ley, Oranienburg. Topographie des Terrors, 4. Dezember, 19 Uhr.

Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938 Vortrag: Sven Felix Kellerhoff, Berlin. Moderation: Dr. Ulrich Baumann, Berlin. Topographie des Terrors. 29. Januar, 19 Uhr.

Weitere Informationen: www.stiftung-denkmal.de

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