Alfred Holighaus: Hat seit 1979 keine Berlinale versäumt

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Fragebogen zur Berlinale : Lars Eidinger und der zweite Filmriss seines Lebens
Alfred Holighaus
Alfred Holighaus, 57, leitete bis 2010 die Perspektive Deutsches Kino aufFoto: SPIO e.V.

Im Kino sitze ich am liebsten...

... in der dritten Reihe, halblinks bis Mitte, weil ich im Kino auch gerne im Film bin.

Ein Film, der mein Leben verändert hat

Gleich der erste. „Der Schatz im Silbersee“ 1963. Ich war vier Jahre alt, zum ersten Mal im Kino und bin seitdem bei jedem Kinobesuch auf der Suche nach der Erfahrung, die das Dunkelblau des jugoslawischen Abendhimmel in meinem Kopf und meinem Körper ausgelöst hat.

Eine starke Filmszene aus dem letzten Jahr

Der Tod von Han Solo in „Star Wars – Das Erwachen der Macht“. Vor allem wegen der anschließenden intensiven Trauerarbeit mit meinem Sohn.

Meine erste Berlinale?

1979 – übrigens auch die erste Berlinale von Moritz de Hadeln. Habe seitdem keine mehr versäumt.

Ein Berlinale-Erlebnis, das ich nie vergessen werde

Bei all den tollen Erlebnissen ist die Premiere eines eigenen Films schon etwas Unvergessliches. Also: Berlinale-Special am 13. Februar 2010, Weltpremiere im International: „Spur der Bären – 60 Jahre Berlinale“ von Hans-Christoph Blumenberg und Alfred Holighaus.

Festival-Erlebnisse, die ich lieber vergessen würde

Zwei Knochenbrüche: eine kaputte Kniescheibe als Gastgeber der Perspektive Deutsches Kino 2002 und ein Jahr später ein gebrochener Zeh als Zuschauer (sic!) beim Fußballspiel der Hofer Filmtage.

Welchem Held aus der Filmgeschichte wäre ich am ehesten ähnlich?

Am ehesten nicht, aber am liebsten: Groucho Marx.

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