Golden Globes 2018 : Deutsches NSU-Drama "Aus dem Nichts" gewinnt Golden Globe

Erfolg bei den Golden Globes: "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin bekommt den Preis für den besten Auslandsfilm.

Stolze Sieger: Diane Kruger und Fatih Akin zeigen den Golden Globe für "Aus dem Nichts"
Stolze Sieger: Diane Kruger und Fatih Akin zeigen den Golden Globe für "Aus dem Nichts"Foto: dpa/AP/Invision/Jordan Strauss

Das deutsche NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Regisseur Fatih Akin hat den Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse am Sonntagabend bei der 75. Golden-Globe-Gala in Beverly Hills bekannt. „Aus dem Nichts“ mit Hauptdarstellerin Diane Kruger ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat.
Akin dankte auf der Bühne unter anderem seiner Hauptdarstellerin. „Das ist deine, das ist unsere“, sagte er zu Kruger, mit der Trophäe in der Hand.

Bei der Globe-Verleihung konkurrierte Akins Thriller unter anderem mit dem Gewinner des Europäischen Filmpreises, der schwedischen Satire „The Square“ von Ruben Östlund. Weitere Nominierungen in der Sparte waren der kambodschanische Film „First They Killed My Father“ von Angelina Jolie, „Fantastic Woman“ aus Chile und „Loveless“ aus Russland.

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Fatih Akins 'Aus dem Nichts' gewinnt Golden Globe
Fatih Akins 'Aus dem Nichts' gewinnt Golden Globe

Akins Thriller erzählt von einem Anschlag in Hamburg, bei dem ein Kurde und dessen Sohn ums Leben kommen. Für ihre Rolle als verzweifelte Ehefrau, die die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen will, hatte Kruger im vorigen Jahr den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes gewonnen.

Es war die erste Golden-Globe-Nominierung für den 44-jährigen Akin, Sohn türkischer Einwanderer. Vor einem Jahr war „Toni Erdmann“ im Rennen um die Goldene Weltkugel, die Tragikomödie von Maren Ade ging bei der Verleihung in Beverly Hills aber leer aus.

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Der letzte Film vor „Aus dem Nichts“, der den Auslands-Globe nach Deutschland holte, war 2010 das Schwarz-Weiß-Drama „Das weiße Band“ von Regisseur Michael Haneke. (dpa)

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