• Kid Cudi & Kanye West, Shannon Shaw, Get Well Soon: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Kid Cudi & Kanye West, Shannon Shaw, Get Well Soon : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Jimi Tenor, Kanye West & Kid Cudi, Shannon Shaw und Get Well Soon.

Retro mit Herz. Die US-Sängerin Shannon Shaw.
Retro mit Herz. Die US-Sängerin Shannon Shaw.Foto: Alysse Gafkjen

Shannon Shaw: Shannon in Nashville (Easy Eye Sound)

Einmal mit den Studiomusikern von Elvis und Aretha Franklin aufnehmen? Shannon Shaw hat es gemacht, dank der Hilfe von Black-Keys-Mastermind Dan Auerbach. Und mit dem Albumtitel verneigt sie sich vor Dusty Springfield. Eine Retroveranstaltung also? Auf jeden Fall! Aber eine, die sich echt anfühlt. Das liegt auch an der tollen Stimme. Martin Böttcher, Musikjournalist

Jimi Tenor: Order Of Nothingness (Philophon)

Grooves und interessante Klänge beschäftigen den Finnen Jimi Tenor schon immer. Im Wald findet er die nötige Inspiration und ein reichhaltiges Angebot an Pilzen: solche, die man in der Pfanne brät und solche, die einen auf die Reise schicken. Letztere mögen für die hier vorliegende, in Berlin eingespielte, trippige Fusion von Afro-Beat und Krautrock gesorgt haben. Andreas Müller, Moderator

Kid Cudi & Kanye West: Kids See Ghosts (GOOD Music)

Kanye West wäre gerne Jesus, und hat deswegen auf seinem Label Apostel um sich geschart. Jeder von ihnen bekommt ein eigenes Album: Für Pusha-T gibt’s ein straffes Drogendealerepos, bei dem Kanye wunderschön mit Samples hantiert; mit Kid Cudi hat er ein gemeinsames Album aufgenommen, auf dem sie sich über ihre psychischen Erkrankungen austauschen. Fabian Wolff, Musikjournalist

Get Well Soon: The Horror (Caroline)

Er träume selten, sagt Konstantin Gropper, dabei schätze er Träume, vor allem die schlechten. Sie sind für den 35-Jährigen aus Mannheim „Inspirationsgeschenke“. Drei dieser Heimsuchungen hat er zum Ausgangspunkt eines opulent instrumentierten Albums über Ängste gemacht. Seine Antwort auf die zunehmende Hysterie des Westens – orchestraler Groß-Pop, so elegant und erschütternd wie Frank-Sinatra-Balladen oder Soundtracks von Hans Zimmer. Kai Müller, Tagesspiegel

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