• Lighthouse Family, Friedrich Sunlight, Sarasara: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Lighthouse Family, Friedrich Sunlight, Sarasara : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Freitags ab 21 Uhr stellen vier PopkritikerInnen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Mit Lighthouse Family, Friedrich Sunlight, Soft Cavalry und Sarasara.

Comeback: Die Lighthouse Family feierte in den Neunzigern Erfolge.
Comeback: Die Lighthouse Family feierte in den Neunzigern Erfolge.Foto: Universal Music

Lighthouse Family: Blue Sky In Your Head (Universal)

Irgendwann kommen sie alle wieder: Die Lighthouse Family gehörte in den neunziger Jahren zu den Protagonisten jener damals überaus beliebten Pop-Soul-Easy-Listening-Variation. Nachdem das britische Duo seit 2010 wieder Konzerte gibt, nun also das Comeback- Album, mit zehn neuen Songs und allen alten Hits, und siehe da: geändert hat sich nichts. Torsten Groß, Moderator

Friedrich Sunlight: Sag es erst morgen (Tapete)

Sunshine Pop gesungen von einem Augsburger mit japanischen Wurzeln und musikalischer Sozialisation in Kalifornien – das gibt es auf dem zweiten Album der Band Friedrich Sunlight. Es macht in etwa da weiter wo ihr 2016er-Debüt aufgehört hat: Sechziger Sonne verrührt mit Achtziger-Pop. Ein Cocktail aus hübschen Harmonien, Glockenspieltönen und Streichern. Julia Friese, Musikjournalistin

The Soft Cavalry: The Soft Cavalry (Bella Union)

Hätten Coldplay einen Bauernhof in Cornwall gekauft und dort einen Biohonig-Markt eröffnet, dann würden sie so klingen wie diese englischen Debütanten. Rachel Goswell, Mitglied bei Slowdive, ist das bekannte Gesicht bei The Soft Cavalry. Im Vordergrund steht ihr Mann Steve Clarke, der als katzenpfötiger Sänger und Autor die Songs verantwortet, zwischen elektrischem Landhausfolk und sphärischem Klingklang. Joachim Hentschel, Musikjournalist

Sarasara: Orgone (One Little Indian)

Seit Sarah Filleur alias Sarasara 2016 ihr Debüt veröffentlichte, ist viel passiert im Leben der Französin: eine dramatische Trennung, ein Umzug nach England und die Entdeckung ihrer Spiritualität. Das alles hat sich auf den atmosphärischen Songs ihres zweiten Albums niedergeschlagen, die vor allem vom sanften, zweisprachigen Gesang der 33-Jährigen getragen werden. Nadine Lange, Tagesspiegel

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