Maxim Gorki Theater : Shermin Langhoff bleibt Intendantin

Die Intendantin Shermin Langhoff konnte ihren Vertrag bis Sommer 2023 verlängern. Dennoch gibt es seit dieser Spielzeit am Maxim Gorki Theater Veränderungen.

Bleibt. Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, hier bei einer Pressekonferenz 2013 in Berlin.
Bleibt. Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, hier bei einer Pressekonferenz 2013 in Berlin.Foto: Jörg Carstensen/ picture alliance / dpa

Shermin Langhoff wird bis zum Ende der Spielzeit 2022/2023 Intendantin des Maxim Gorki Theaters bleiben. Das hätten Kultursenator Klaus Lederer und Shermin Langhoff verabredet, teilten beide Häuser am Dienstag mit.

2013 wurde Shermin Langhoff zunächst für fünf Jahre an das Gorki berufen. Dieser Vertrag wurde 2016 in beiderseitigem Einvernehmen vorfristig bis 2021 verlängert mit einer Option für zwei weitere Jahre – auf die sich Lederer und Langhoff nun berufen. Langhoff ist die einzige Frau an der Spitze eines der großen Theater in Berlin.

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Ausnahme. Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, ist eine der wenigen Frauen in der Theaterleitung.
Gorki-Intendantin Shermin Langhoff über tote Menschen und eine diverse Mehrheitsgesellschaft

Ein „Artistic Advisory Board“ erweitert das künstlerische Leitungsteam

Zudem wird nach vielen Jahren mit Jens Hillje als Ko-Intendanten das künstlerische Team des Gorkis seit dieser Spielzeit durch ein Artistic Advisory Board erweitert. Dabei handelst es sich um einen künstlerischen Beirat, dem auch Hillje angehört. Das neue Gremium ersetzt das bisherige Modell der Ko-Intendanz. Die Mitglieder soll eine produktive und zum Teil lange Geschichte mit dem Gorki verbinden.

Jens Hillje übernahm 2013 mit Langhoff die künstlerische Ko-Leitung, war in den ersten Jahren Chefdramaturg und bleibt bis heute ein künstlerischer Partner des Hauses. Neben den bisherigen Hausregisseur*innen Nurkan Erpulat, Yael Ronen und Sebastian Nübling ist seit dieser Spielzeit als neuer Hausregisseur auch Oliver Frljić dabei und wird bis 2023 ebenfalls zwei Produktionen pro Spielzeit verwirklichen. (dpa, Tsp)

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