#MeToo-Debatte : Alles Lüge

Schauspieler Michael Douglas wehrt sich gegen den Vorwurf der sexuellen Belästigung.

Will Schutz für die Familie. US-Schauspieler Michael Douglas und seine Frau Catherine Zeta-Jones k.2016 in Beverly Hills.
Will Schutz für die Familie. US-Schauspieler Michael Douglas und seine Frau Catherine Zeta-Jones k.2016 in Beverly Hills.Foto: Nina Prommer/EPA/dpa

Auch Schauspieler Michael Douglas hat sich nun in die Diskussionen um #MeToo eingeschaltet. Er kam möglichen Vorwürfen sexueller Belästigung gegen ihn mit einem Gang an die Presse zuvor. Von einer Anwältin habe er erfahren, dass eine Frau, die vor mehr als 30 Jahren für ihn gearbeitet habe, Vorwürfe gegen ihn erhoben habe, sagte Douglas dem Filmportal „Deadline.com“. Sie soll behauptet haben, er habe vor ihr masturbiert. Der 73-Jährige bezeichnete das als „komplette Lüge“. Die Frau, so Douglas, sei eine Bloggerin, die jetzt ein Buch über ihr Leben veröffentlichen wolle und auch ein Kapital über ihn plane. Der zweifache Oscar-Preisträger, der mit der Schauspielerin Catherine Zeta-Jones verheiratet ist und mit ihr zwei Kinder hat, fürchtet um das Glück seiner Familie: „Der Teil, der mir am meisten wehtut, ist, dies alles mit meiner Frau und meinen Kindern teilen zu müssen.“ Er unterstütze die #MeToo-Bewegung aus vollem Herzen. „Doch das ist ein Schritt, der dieser Bewegung einen Rückschlag versetzen kann. Ich würde mir wünschen, wir wären vorsichtiger, zu beschuldigen und beschuldigt zu werden.“ dpa

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