Nach Rauswurf : Stars unterstützen „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn

Chris Pratt, Zoe Saldana und andere Stars aus der „Guardians of the Galaxy“-Filmreihe stellen sich in hinter den Regisseur James Gunn, den Disney gefeuert hat.

Der Schauspieler Chris Pratt (l) mit dem Drehbuchautor und Regisseur der "Guardians of the Galaxy"-Reihe James Gunn.
Der Schauspieler Chris Pratt (l) mit dem Drehbuchautor und Regisseur der "Guardians of the Galaxy"-Reihe James Gunn.Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Zehn Tage nach dem Rauswurf von „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn (51) setzt sich der Cast um Chris Pratt und Zoe Saldana in einem offenen Brief für den Filmemacher ein. „Wir unterstützen James Gunn komplett“, hieß es am Montag in einer Mitteilung, die Schauspieler wie Pratt, Saldana und Dave Bautista in ihren sozialen Medien veröffentlichten. Die abrupte Kündigung Gunns durch das Disney-Studio habe sie alle schockiert. Sie seien aber „ermutigt“ durch eine Welle der Unterstützung durch Fans und Medienvertreter, die Gunn bei dem geplanten dritten „Guardians of the Galaxy“-Film an Bord haben möchten.

Disney hatte den Filmemacher kürzlich vor die Tür gesetzt, da dieser vor Jahren auf Twitter Witze über Vergewaltigungen und Pädophilie verbreitet hatte. Die meisten der Einträge stammen aus den Jahren 2008 bis 2011. Sie waren von einer konservativ ausgerichteten Nachrichtenseite ans Licht geholt worden. Gunn sagte unterdessen, er bedauere seine Tweets und übernehme die volle Verantwortung für deren Inhalt.

Hauptdarsteller Chris Pratt schrieb auf Instagram, er heiße die „unangebrachten“ früheren Witze des Regisseurs nicht gut, doch Gunn sei „ein guter Mann“ und er würde gerne den dritten Teil der Filmserie mit ihm drehen.

Eine Petition zur Wiedereinstellung des gefeuerten „Guardians of the Galaxy“-Regisseurs hat bisher rund 350.000 Unterstützer im Internet gefunden. Der Initiator der Aktion schreibt: „Ich bin schlau genug zu wissen, dass dies höchstwahrscheinlich nichts ändert. Aber ich hoffe, Disney realisiert, dass sie einen Fehler gemacht haben und ihn nicht wiederholen werden.“ (dpa/Tsp)


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