Kultur : NACHRICHT

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Die Stimme von „Boston“:

Brad Delp gestorben

Brad Delp, Sänger der Bombastrockband Boston, ist tot. Die Polizei fand den 55-jährigen Musiker in seiner Wohnung in New Hampshire. Es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen, erklärte ein Polizeisprecher. Delp begann als Teenager in Beatbands zu singen, Ende der sechziger Jahre traf er in Boston den Gitarristen und Songwriter Tom Scholz, mit dem er zunächst durch kleine Clubs tingelte. Das Debütalbum ihrer Band, schlicht „Boston“ betitelt, entstand im Haus von Schulz. Es erschien 1976 und verkaufte sich in den USA 17 Millionen Mal. Mit seiner strahlenden Falsettstimme verhalf Delp Boston-Hits wie „More Than A Feeling“ oder „Amanda“ zu nahezu opernhafter Intensität. Seine Karriere sah der Sänger als Geschenk: „Ich hatte das Glück, zur richtigen Zeit dagewesen zu sein.“ chs

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