Schweizer Film- und Fernsehregisseur : Urs Egger ist tot

Der Wahl-Berliner Urs Egger ist gestorben. Neben seiner Regiearbeit war er in den 1970ern für die Neue Zürcher Zeitung als Film-Korrespondent aus L.A. tätig.

Der Schweizer Film- und Fernsehregisseur Urs Egger, hier 2013 bei den Dreharbeiten des Films „Die Seelen im Feuer“.
Der Schweizer Film- und Fernsehregisseur Urs Egger, hier 2013 bei den Dreharbeiten des Films „Die Seelen im Feuer“.Foto: David-Wolfgang Ebener/ picture alliance/ dpa

Der Schweizer Regisseur Urs Egger ist tot. Egger starb am Samstag in Berlin nach langer Krankheit im Alter von 66 Jahren, wie ein Freund der Familie am Dienstag der dpa bestätigte. Der in Bern geborene Egger lebte in Berlin. Der Regisseur zahlreicher Fernsehfilme war zuletzt mit seiner Produktion „Das Wunder von Wörgl“ für den Grimme-Preis nominiert.

Auch das ZDF verwies auf zahlreiche erfolgreiche Fernsehfilme und Mehrteiler. „Urs Egger war eine wichtige Säule unseres Fiktion-Programms im ZDF, und er beherrschte souverän die große Bandbreite der Genres von Krimi, über Komödie bis zum Drama. Die Zuschauer liebten seine Filme“, sagte ZDF-Fernsehfilm-Chef Frank Zervos in einer Mitteilung.

Neben Fernsehfilmen wie „Die Seelen im Feuer“ und „Brief an mein Leben“ gehört der Kinofilm „Kinder der Landstrasse“ von 1992 zu Eggers bekannteren Werken.

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Egger, der nach seinem Studium in Los Angeles auch als Regieassistent beim Bond-Film „Hauch des Todes“ agierte, wurde unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und der österreichischen Goldenen Romy ausgezeichnet. (dpa)

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