• Sleater Kinney, The Murder Capital, P.P. Arnold: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Sleater Kinney, The Murder Capital, P.P. Arnold : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker*nnen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit The Murder Capital, Sleater Kinney, P.P. Arnold und Ride.

Die Band Sleater-Kinney aus Portland, Oregon.
Die Band Sleater-Kinney aus Portland, Oregon.Foto: Brigitte Sire/Sup Pop

Sleater Kinney: The Center Won’t Hold (Caroline)

Zweite Platte des Frauen-Trios 4 Jahre nach dem Comeback. Von St. Vincent produziert, erstmals mit Synthesizer. Ein körperliches Album mit dunklen Klängen, gewohnt kampfeslustig. Auch mit Mitte 40 haben sie keine Lust, leisezutreten. Claudia Gerth, Radio Eins

The Murder Capital: When I Have Fear (Human)

Debüt von Irlands bester neuer Rockband („Irish Times“). Dass es hier ernsthaft zur Sache geht, legt das Booklet nahe, das wie ein Lyrik-Bändchen aufgemacht ist. Zu James McGoverns Texten spielt die Band erfrischenden, todernsten Post-Punk-Rock. Spaßmacher sind gerade nicht gefragt. Andreas Müller, Moderator

P.P. Arnold: The Adventures of (earMusic)

Die Amerikanerin war die Soulqueen der Mods, im London der 60er. Sie träumte von der großen Karriere, landete ein paar Hits, verschwand. 50 Jahre später gibt es neue Musik, ihre Stimme klingt mit 72 so wunderbar wie damals. Großes Spätwerk. Christoph Reimann, Kritiker

Ride: This Is Not a Safe Place (Wichita)

Eine ruhige Wasseroberfläche schmückt das Cover. Die Wogen in der Bandgeschichte von Ride haben sich beruhigt. Mitte der 90er brach die Euphorie um die Shoegaze-Rocker ab. Noch immer retten sie den Dream- und Noisepop, den sie einst mit erfanden. Hannes Soltau, Tagesspiegel

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