Spanischer Dirigent : López Cobos mit 78 Jahren in Berlin gestorben

Der spanische Dirigent Jesús López Cobos ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Er war in den 80ern Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin.

Jesús López Cobos dirigiert 2011 das Teatro dell'Opera di Roma zu Ehren des Papsts Benedict XVI.
Jesús López Cobos dirigiert 2011 das Teatro dell'Opera di Roma zu Ehren des Papsts Benedict XVI.Foto: dpa/picture-alliance/Claudio Peri

Der spanische Dirigent Jesús López Cobos ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Der frühere Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin sei am frühen Freitagmorgen in der deutschen Hauptstadt einem Krebsleiden erlegen, berichteten spanische Medien unter Berufung auf Familienangehörige. Das Management des Musikers, Conciertos Vitoria, teilte auf Twitter mit, López Cobos solle in seiner Geburtsstadt Toro rund 250 Kilometer nordwestlich von Madrid beigesetzt werden.

Der Spanier studierte Anfang der 1960er Jahre in Madrid Philosophie und dirigierte in dieser Zeit den Universitätschor, obwohl er bis dahin keinen regulären Musikunterricht genossen hatte. Von 1981 bis 1990 war er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper. Er war auch Musikdirektor des Spanischen Nationalorchesters, Chefdirigent des Cincinnati Symphony Orchestra und des Kammerorchesters von Lausanne sowie zwischen 2003 und 2010 Musikdirektor des Teatro Real in Madrid.

Der mehrfach ausgezeichnete López Cobos erhielt 1981 als erster Dirigent den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte der Künste. (dpa)

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