Tag der Deutschen Einheit : Bundespräsident ehrt 29 Kulturschaffende

29 Künstler und Kulturschaffende werden von Bundespräsident Steinmeier zum Tag der Deutschen Einheit geehrt, unter anderem Caroline Link, Rainald Goetz und Otto Waalkes.

Die Filmemacherin Caroline Link wird mit 28 weiteren Kulturschaffenden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit dem Verdienstorden geehrt.
Die Filmemacherin Caroline Link wird mit 28 weiteren Kulturschaffenden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit dem...Foto: imago/Schönberger

Unter dem Motto „Kultur verbindet!“ zeichnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Tag der Deutschen Einheit 29 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus, 13 Frauen und 16 Männer. Diesmal sind alle Geehrten Künstlerinnen und Künstler sowie kultur- und bildungspolitisch engagierte Menschen.

Aus Berlin sind dabei: der Schriftsteller Rainald Goetz, Schaubühnen-Chef Thomas Ostermeier, die Musikerin Annette Humpe, die Sängerin Jocelyn B. Smith, die Bratscherin Tabea Zimmermann, die Fotokünstler Wolfgang Tillmans und Kathrin Ollroge, der Porträtfotograf Jim Rakete, die Tanzpädagogin Be van Vark und der Synchronsprecher Christian Brückner.

Außerdem werden am 2. Oktober im Schloss Bellevue die Filmemacherin Caroline Link und die Schauspielerin Julia Jentsch geehrt, der Maler Neo Rauch, der Komiker Otto Waalkes, der Choreograf Martin Schläpfer, der saarländische Spitzenkoch Christian Bau, die Münchner Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken, die Übersetzerinnen Larissa Bender und Anne Birkenhauer-Molad, der französische Autorenfilmer François Ozon und der Hollywood-Filmkomponist Hans Zimmer.

Geehrt wird auch ein Chemiker, der eine Orchesterakademie gründete

Als kulturell wie sozial engagierte Bürger werden Michael Naumann als Kulturstaatsminister a.D. und Rektor der Barenboim-Said-Akademie, die langjährige Vorsitzende des Kunstvereins Hannover Ellen Lorenz, der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Künstlerbundes Frank Michael Zeidler und der Bitterfelder Galerist Ralf Becker gewürdigt. Der Jenaer Chemiker Ulrich S. Schubert gründete 1994 die Internationale Junge Orchesterakademie und brachte mit deren Erlösen bereits über eine Million Euro für krebskranke Kinder zusammen.

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Der Restaurator Gert Weber machte sich unter anderem um die barocke Dorfkirche in seinem Heimatort Gräfenhain in Thüringen verdient; Katja Urbatsch aus Berlin kämpft mit der Initiative Arbeiterkind.de für Bildungsgerechtigkeit; Heike Prieß aus Schleswig-Holstein erhält den Verdienstorden für ihre langjährige Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere bei der Jugend Brassband Quickborn. Tsp

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