TT, Courtney Barnett, Ash, Stephen Malkmus : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit TT, Courtney Barnett, Ash und Stephen Malkmus & The Jicks.

Auf Solopfaden. Theresa Wayman, Spitzname TT.
Auf Solopfaden. Theresa Wayman, Spitzname TT.Foto: Delaram Pourabdi

TT: LoveLaws (Caroline/Universal)

Mit Warpaint hat sie drei Alben zwischen Indie- und Dream Pop aufgenommen: Theresa Wayman, Spitzname: TT. Auf „LoveLaws“ geht es um ihre Zerrissenheit als alleinerziehende Mutter in einer international tourenden Rockband. Musikalisch fügt das Soloalbum dem Werk von Warpaint wenig hinzu. Torsten Groß, Moderator

Courtney Barnett: Tell me how you really feel (RTR)

Schlurfi-Pop für die Erschöpften: „Tell me how you really feel“ erzählt, wie es Bartnett nach ihrem gefeierten Debütalbum von 2015 nun geht: eher so mittel. Das muntere Stück „Crippling Self Doubt And A General Lack Of Self Confidence“ bringt es vielleicht zumindest zum Indie-Sommerhit. Anja Rützel, freie Journalistin

Ash: Islands (RTR)

Auf dem Bonustrack des Debütalbums der Nordiren hörte man 1996, wie die Musiker sich nach einer Saufparty übergaben. 22 Jahre später klingen sie noch fast genau so: Schulschwänzer-Harmonie, ewiges Sommerhoch. Wie viel Mühe es ihnen mit Anfang 40 macht, sich wie Kinder aufzuführen, weiß man nicht. Joachim Hentschel, freier Journalist

Stephen Malkmus & The Jicks: Sparkle Hard (Domino)

Dieses Album wurde in einer einzigen Mittagspause komponiert und aufgenommen. Könnte man jedenfalls glauben, denn zu Malkmus’ vielen Talenten gehört, dass man seinen Songs nie die Mühen ihres Entstehens anhört. Verspielt im besten Sinne! Let there be Indie-Rock. Sebastian Leber, Tagesspiegel

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