13.02.2018 11:07 Uhr

Eine Kanzlerin, sieben SPD-Vorsitzende

Er weckte 2005 die größten Hoffnungen. Matthias Platzeck, Ministerpräsident von Brandenburg. Sympathisch, offen, klug. Die Kanzlerin kannte ihn noch aus DDR-Zeiten und fürchtete anfangs, der neue Star der SPD könne ihr gefährlich werden. Doch Platzeck hatte die Aufgabe wohl unterschätzt: Mit schönen Worten allein ließen sich die knallharten Machtkämpfe in der SPD-Führung nicht befrieden. Nach nur sechs Monaten gab er 2006 auf, psychisch und physisch zermürbt.

Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb

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