Meinung : Ein Muster – das falsche

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Die schönsten Wildparks, die größten Wasserfälle, unglaublich beeindruckende Landschaften – Touristenmagnete. All das hat Simbabwe. Ein funktionierendes Schulsystem, keine Hungersnöte, ein friedliches Miteinander von Schwarz und Weiß – Lebensqualität für Einheimische. All das hatte Simbabwe. Der ehemalige Freiheitskämpfer und inzwischen zum senilen Diktator mutierte Robert Mugabe hat ein Land mit zwölf Millionen Menschen zugrunde gerichtet. Der 83-jährige Tyrann führte das ehemalige Rhodesien in die Unabhängigkeit und zeigte der Welt, zu welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen afrikanische Staaten fähig sein können. Simbabwe hätte das Erfolgsmodell für gelungene Entwicklungspolitik und sich lohnende Eigeninitiative auf dem Schwarzen Kontinent werden können. Hätte. Aus und vorbei! Jetzt ist es das beste Beispiel dafür, dass in Afrika nicht die Chancen fehlen, sondern Korruption, Machtbesessenheit, Rassenhass, und Demokratiedefizite machen alle Zukunftschancen zunichte. Die Internationale Gemeinschaft belässt es bei markigen Worten und milden Sanktionen. Man weiß nicht genau, was frustrierender ist. lha