Auch Bayern-Fans haben es nicht immer leicht.

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Fans und Finale : Für Hertha geht es weiter, immer weiter

Aber wer geht da noch mit? Und wer kommt wieder? Es passt zum stürmischen Finale dieser Saison, dass die Fragen zum Verhältnis der Fans zu den Vereinen – und das der Vereine zu ihren Fans – nicht nur in Berlin wieder neu gestellt werden. Die Vereine haben sich jedenfalls in den vergangenen Jahren zu sehr um den Familienblock gekümmert und zu wenig um die Fackelträger gegenüber. Dass sie alle zusammen in Düsseldorf auf den Rasen rannten, gehört zur Ironie der Geschichte. Und es passt auch, dass am Ende dieser Saison ausgerechnet der selbstherrliche DFB, der die Vereine nach undurchsichtigen Kriterien für das Fehlverhalten ihrer Fans bestraft, über Auf- und Abstieg entscheidet. Ein einziges Spiel hat der Verband selbst ausgerichtet: das Pokalfinale – bei dem in beiden Kurven die Bengalos brannten.

Wir würden nie zum FC Bayern München gehen, singt Fortuna-Düsseldorf- Fan Campino von den Toten Hosen. Ja, Bayern-Fans haben es auch nicht immer leicht. Aber die Bayern sehen wird er heute bestimmt auch, im Finale gegen Chelsea. Seinen eigenen Verein hat Campino übrigens bis hinunter in die vierte Liga begleitet. Denn auch nach dem Aus geht es irgendwie weiter, immer weiter.

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