BMW X6 M : Was ein einzelner Buchstabe ausmacht

DAS M IM HINTERGRUND

Er war mal Chef bei Mini, seit Mai steht er an der Spitze der M-GmbH: Kay Segler erklärt immer wieder, wie er den „konkurrenzlosen“ X6 M sieht und wie nicht: „Nicht nur ein SUV mit großem Motor, sondern ein messerscharfer Sportwagen.“ Bereits seit zehn Jahren beschäftige man sich bei der BMW-Tochter mit Allrad: „Doch erst jetzt stehen die technischen Voraussetzungen für eine adäquate Umsetzung zur Verfügung.“

DAS M IM LENKRAD

Beim schnellen Umrunden der Rennstrecke hilft vor allem der Allradantrieb mit seiner variablen Verteilung der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterrädern. Für ein besonders kräftiges Beschleunigen am Kurvenausgang sorgt die „Dynamic Performance Control“: Sie regelt die Kraftverteilung zwischen den Rädern der Hinterachse. Der X6 M ist dort serienmäßig mit einer Luftfederung samt Niveauregulierung ausgerüstet, mit elektronisch verstellbaren Dämpfern (EDC) und aktiver Wankstabilisierung. Über die M-Drive-Taste aktiviert man dann das persönliche Sportprogramm – die entsprechenden Charakteristika konfiguriert man sich individuell übers iDrive.

DAS M ALS TEMPO-EXTRA

In 4,7 Sekunden spurtet der X6 M von null auf Tempo 100. Bei 250 km/h wird abgeriegelt, es sei denn, man hat das „M Drivers Package“ geordert, dann sind 275 km/h drin.

DAS M IM PREIS-VERGLEICH

Den hohen Anschaffungspreis von 108 500 Euro wird die Käuferschar ebenso verschmerzen wie den Durchschnittsverbrauch von 13,9 Liter je

100 Kilometer. Ein Trost: Der 132 774 Euro teure Porsche Cayenne Turbo S kommt auf 14,9 Liter und der Mercedes ML 63 AMG (104 482 Euro) ist gar mit 16,5 Liter angegeben. eric

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