Mundpropaganda : Lenn Kudrjawitzki

Der Violinist mit eigener Band ist als Schauspieler vor allem bekannt aus der ARD-Reihe „Der Kroatien-Krimi“. Im Interview verrät er ein paar Genießer-Adressen zwischen Berlin und Split.

Schauspieler Lenn Kudrjawitzki hat während der Dreharbeiten zum "Kroatien-Krimi" für die ARD in Split auch Zeit gefunden, gut essen zu gehen.
Schauspieler Lenn Kudrjawitzki hat während der Dreharbeiten zum "Kroatien-Krimi" für die ARD in Split auch Zeit gefunden, gut...Foto: Markus Nas T&T/promo

Spielt die Musik in Ihrem Leben als Schauspieler noch eine Rolle?

Unbedingt, Musik ist meine große Leidenschaft, ein Ventil und Teil meiner Seele. Sie ist eine internationale Sprache, und das lebe ich in vollen Zügen aus. Mit dem von mir, Manager Stefan Lohmann und meinem musikalischen Direktor Felix Neumann gegründeten „Berlin Show Orchestra“ begleiten wir internationale Künstler. Meine Frau Nora ist dort die Konzertmeisterin, spielt also die erste Geige – wie auch im Leben. Und mit meiner Irish Folk Band „InCiders“ spiele ich beim Jazzfestival in Köpenick im Ratskeller und danach auch im Oktober.

Sie haben in Split gedreht. Da haben Sie doch sicher den ein oder anderen kulinarischen Tipp für Kroatienreisende?

Natürlich. Es gibt zum Beispiel dieses berühmte Fischrestaurant „Sperun“, ein Familienbetrieb mit eigenen Weinen und fangfrischem Fisch. Und: Cevapcici muss natürlich sein. Nach einem Ausflug haben wir den tollsten Laden dafür entdeckt: „Kantun Paulina“. Die machen auch eine spezielle Sauce…

Würden Sie sich als Feinschmecker bezeichnen?

Einerseits bin ich als Ostkind ja einigermaßen schmerzfrei (lacht). Aber ich esse sehr, sehr gerne, und gute Küche weiß ich besonders zu schätzen. Mittlerweile esse ich wenig Fleisch, aber wenn, dann gebe ich gern das doppelte Geld aus für regionales Fleisch vom Bauern in Brandenburg. Ich achte auf Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion. Wenn ich in unserem Haus in der Nähe von Frankfurt/Oder bin, hole ich mit den Kindern am liebsten Milch von der Milchtankstelle in Lebus. Das ist toll, die wird direkt von der Kuh abgezapft.

Haben Sie ein paar Ihrer Lieblingsadressen in Berlin?

Mein Lieblingscafé ist in Prenzlauer Berg der Impala-Coffeeshop: vorzüglicher Kaffee, tolle, auch glutenfreie Törtchen, mittags immer zwei Suppen zur Auswahl – die schmecken wie bei Mutti. Und ich mag ein bestimmtes asiatisches Restaurant völlig ohne Schickimicki: „Lua“. Das betreiben junge Leute, und man wird immer herzlich bedient. Ein gemütlicher Italiener ist das „Belluno“: gute Pasta und Pizza, da kann man auch gut mit Kindern hingehen.

Adressen: (in Berlin) Impala Coffeshop, Schönhauser Allee173, Prenzlauer Berg | Belluno, Kollwitzstr. 66, Prenzlauer Berg | Lua, Schwedter Str. 269, Prenzlauer Berg | (in Brandenburg) Frankfurter Milchtankstelle der Erzeugergemeinschaft Kliestow, ein mit Kuhflecken bemaltes Häuschen an der B 112 zwischen Kliestow und Lebus (an den Blitzern) | (in Split/Kroatien) „Šperun“, Šperun ul. 3, 21000 Split | „Kantun Paulina“, Matošića ul. 1, 21000 Split

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