Änderung der Satzung : SPD-Frauen fordern Doppelspitzen quer durch die Partei

Vom Ortsverein bis in die Parteispitze: Die Frauen in der SPD wollen, dass alle Führungspositionen mit gemischten Duos besetzt werden.

Das Prinzip müsse in der Parteisatzung verankert werden.
Das Prinzip müsse in der Parteisatzung verankert werden.Foto: Michael Kappeler/dpa

Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles vom SPD-Vorsitz hat sich jetzt die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) für Doppelspitzen auf allen Ebenen der Partei ausgesprochen. Ab sofort sollten alle Gliederungen der SPD von je einem Mann und einer Frau geführt werden, berichtete der „Spiegel“ am Freitag.

Das Prinzip müsse in der Parteisatzung verankert werden und künftig „auf allen politischen Ebenen“ der Partei gelten, heißt es in einem ASF-Beschluss. Die Doppelspitze solle „vom Ortsverein über die Kreisverbände, Bezirksverbände und Landesverbände bis hin in die Bundestagsfraktion Regel sein„, sagte die ASF-Vorsitzende Maria Noichl, dem Magazin.

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Gegenwärtig wird die SPD von einer Interims-Troika geführt. Das Trio Thorsten Schäfer-Gümbel, Malu Dreyer und Manuela Schwesig will am Montag mit dem Parteipräsidium Beratungen über das Verfahren zur Kür der künftigen SPD-Spitze aufnehmen; am 24. Juni soll es der Vorstand beschließen. (dpa)

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