• Anschlag auf Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris: Polizei fahndet mit Großaufgebot in Reims

Vier Zeichner von "Charlie Hebdo" unter den Opfern

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Update
Anschlag auf Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris : Polizei fahndet mit Großaufgebot in Reims

14:27 Uhr: Laut Nachrichtenagentur AFP sind bei dem Anschlag auf die Satirezeitung vier Karikaturisten, darunter Chefredakteur Charb, getötet worden.

14:22 Uhr: Nach den zwei Attentätern, die nach ihrem Angriff in einem Auto geflüchtet sind, fahndet die Polizei in Paris mit Hochdruck. Im Großraum Îles-de-France gilt weiterhin die höchste Terrorwarnung.

14:10 Uhr: Der "Conseil Français du Culte Musulman", ein islamischer Dachverband in Frankreich, teilte nach dem Attentat auf die Redaktion mit, er verurteile "diesen barbarischen Akt gegen die Demokratie". Der Verband hatte die Zeitschrift 2006 verklagt, weil sie die Mohammed-Karikaturen der dänischen "Jyllands-Posten" nachdruckte.

14:08 Uhr: Die Terroristen von Paris haben bei ihrem Überfall auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mehrfach „Allah ist groß“ skandiert. Auf Videos im Internet vom Tatort im Osten der französischen Hauptstadt sind zwei schwarz vermummte Täter zu erkennen. Nach Augenzeugenberichten sollen sie bei dem Überfall „Wir haben den Propheten gerächt“ gerufen haben.

14:05 Uhr: Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, teilt mit, er sei "tief bestürzt" durch den "barbarischen und unmenschlichen" Anschlag. "Es ist ein intolerabler Akt, eine Barbarei, die uns alle als Menschen und Europäer trifft. Meine Gedanken sind jetzt bei den Opfern und ihren Familien. Ich sichere Frankreich unsere größte Solidarität zu - persönlich und im Namen der Europäischen Kommission."

Foto: AFP

13:55 Uhr: Auf Twitter tobt unter dem Hashtag #CharlieHebdo eine hitzige Debatte nach dem Angriff auf die Satireredaktion in Paris. Mehrere User aus Frankreich und anderen Ländern verbreiteten aus Protest die berühmten Mohammed-Karikaturen. Mehrere Twitterer in Deutschland berufen sich nun auf die islamfeindliche #Pegida-Bewegung und machen "Multikulti" für den Terror verantwortlich. Andere wiederum kritisieren diese Parallelen scharf und verbieten sich diese Art von "Rassismus".

13:45 Uhr: Laut "Le Monde"-Liveticker soll bei dem Anschlag auch der Chefredakteur von "Charlie Hebdo" getötet worden sein. Die Pariser Zeitung beruft sich dabei auf indirekte Polizeiangaben. Außerdem befänden sich mehrere Zeichner der Satirezeitung unter den zwölf Toten.

13:44 Uhr: Die Internetseite des Satiremagazins "Charlie Hebdo" ist derzeit nicht erreichbar. Französische Medien berichten von mehreren Hackerangriffen auf www.charliehebdo.fr

13:34 Uhr: François Hollande ruft sein Sicherheitskabinett zu einer Krisensitzung zusammen. Der Angriff in Paris ist der größte Terroranschlag in Frankreich seit 1995. Damals explodierte in einem Regionalzug im Bahnhof Saint-Michel in der französischen Hauptstadt eine Bombe. Sicherheitsexperten sprechen vom schlimmsten Anschlag im Land seit 1835.

13:29 Uhr: Die Staatsanwaltschaft spricht nun von zwölf Toten nach dem Angriff in Paris.

13:28 Uhr: In einem Video, das von einem benachbarten Dach neben der Redaktion von "Charlie Hebdo" aufgenommen wurde, sind die zwei Attentäter zu sehen. Sie schießen angeblich in Richtung der Polizisten, die nach dem Angriff an den Tatort auf Fahrrädern eilten.

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