Casdorffs Agenda : Merkels Nachfolge per Urwahl regeln

Zwei Kandidaten für den CDU-Vorsitz wollen die Parteimitglieder über die Spitzenposition entscheiden lassen. Das hilft, Engagement hervorzurufen. Ein Kommentar.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Nur weil es von den zwei unabhängigen Kandidaten für den CDU-Vorsitz kommt, sollte niemand ihren Vorschlag links oder rechts liegen lassen. Andreas Ritzenhoff und Matthias Herdegen wollen die Mitglieder über die Spitzenposition in der Merkel-Nachfolge Teil 1 abstimmen lassen – mittels einer Urwahl.

Womit sie ein weit verbreitetes Gefühl treffen: Man möchte doch schon genauer wissen, wem man zur Macht verhilft. Zumal vorher das probate Mittel der Regionalkonferenzen zum Einsatz kommen könnte. Alle Kandidaten stellen sich allen interessierten Mitgliedern persönlich vor und diskutieren auch mit denen dann über ihre politischen Ziele. Genau so was hilft, Engagement hervorzurufen. Wenn schon Demokratie, dann richtig.

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