Casdorffs Agenda : Substanz sollte die Landtagswahl entscheiden

Die Umfragewerte der CSU liegen vor der Landtagswahl in Bayern weit unter den eigenen Erwartungen. Sie sollte es mit substanzieller Politik versuchen.

Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern.
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern.Foto: dpa/ Sven Hoppe

Es wird immer schlimmer für die CSU in Bayern. Ihre Umfragezahlen für die Landtagswahl im Herbst liegen um die 37 Prozent, weit entfernt von der angestrebten absoluten Mehrheit. Kein Wunder, dass mancher Christsoziale schon Rot sieht. Noch schwärzer sieht es nur für die Sozialdemokraten aus, die gerade durchsacken – unter zwölf Prozent! Das lässt auch für den Bund nichts Gutes erwarten, wo Schwarz und Rot bereits Koalitionspartner sind.

Damit die Werte nun insgesamt besser werden, ist zu befürchten, dass sich SPD und CSU zunehmend zu profilieren versuchen – auf Kosten des anderen.

Was allerdings die Zufriedenheit der Bürger mit ihnen hier wie dort weiter in den Keller rauschen lassen würde. Denn schlimmer wird es in jedem Fall, wenn die Partner das Regieren einstellen. Was hilft? Die Annahme, dass am Ende die Substanz entscheidet. Die sich mit Zahlen belegen lässt.

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