Casdorffs Agenda : Von einer Wiederwahl kann Seehofer nur träumen

Der Bundesinnenminister und CSU-Chef erschreckt mit seiner erratischen Politik ebenso wie der US-Präsident. Aber es gibt große Unterschiede zwischen Seehofer und Trump. Ein Kommentar.

Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer
Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst SeehoferFoto: Reuters/Hannibal Hanschke

Er erschreckt sie alle, sogar seine eigenen Leute. Seine Härte. Seine erratischen Richtungswechsel. Seine Ideen für eine nationale Grenzsicherung.

Nein, die Rede ist nicht von „The Donald“, Donald Trump. Ausnahmsweise nicht. Obwohl alles nach ihm klingt. Nein, es geht um – „Crazy Horst“, Horst Seehofer.

Aber bei vieler Ähnlichkeit, es gibt etwas, das sie unterscheidet: Gegen Seehofers Kurs sammelt sich Widerstand auch in den eigenen Reihen, gegen Trump nicht. Die liberale Bewegung innerhalb der CSU gegen Seehofer gewinnt Zulauf, die Liberalen gegen Trump laufen den Republikanern weg. Und dennoch denkt er, der ohne Herausforderer ist, an Wiederwahl. Davon kann Seehofer nur noch träumen.

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