Casdorffs Agenda : Was die CSU an Kramp-Karrenbauer mag

Annegret Kramp-Karrenbauer trifft sich mit CSU-Chef Markus Söder. Eine gute Gelegenheit, sich gegen Friedrich Merz zu verschwören. Ein Kommentar.

Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder.
Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder.Foto: REUTERS/Andreas Gebert

Die beiden Unionsvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder treffen sich heute. Sie werden sich beraten, wegen der Koalitionsprojekte, wegen der kommenden wichtigen Wahlkämpfe – und können sich dabei so ganz nebenbei gegen Friedrich Merz verschwören.

Denn die CSU mag AKK: Christlich-sozial einerseits, christlich-konservativ andererseits (gesellschaftlich). Merz ist nur wirtschaftsliberal, und das war die CSU nie. Der Ehrenvorsitzende Horst Seehofer erst recht nicht. Man denke an den Kampf gegen die sogenannte Kopfpauschale im Gesundheitswesen.

Diese Haltung liegt in der DNA der CSU. Söder will ja jetzt auch ein mitfühlender Konservativer sein. Und anders als Merz auch mit der CDU wahlkämpfen, wenn gewünscht.

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