Fragen des Tages : Merkels Corona-Test negativ, Berliner Polizisten in Quarantäne

In Berlin gibt es den zweiten Corona-Toten. 400 Polizisten werden in Quarantäne gestellt. Das und mehr in den Fragen des Tages.

Die Verschiebung der olympischen Spiele wird derzeit immer wahrscheinlicher.
Die Verschiebung der olympischen Spiele wird derzeit immer wahrscheinlicher.Foto: Kazuhiro NOGI / AFP

Lesen Sie hier unsere Tageszusammenfassung „Fragen des Tages“, immer mit einem Schwerpunkt zu den neuesten Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie. Sie können die „Fragen des Tages“ auch als kostenlosen Newsletter per Mail bestellen. Anmeldung hier.

Was ist passiert?

Milliardenpaket gegen wirtschaftliche Folgen der Coronavirus-Krise
Die Bundesregierung beschließt am Montag ein historisches Paket zur Bekämpfung der Coronaviruskrise und ihrer Folgen. Welche Maßnahmen genau geplant sind, haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

Coronavirus: Zweiter Toter in Berlin
Die Zahl der Infizierten steigt auch in Berlin weiter an. Am Mittag wurde ein zweiter Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Gesundheitssenatorin Kalayci forderte am Montag im Abgeordnetenhaus, dass sich alle Berliner, die 70 Jähre und älter sind, in Selbstquarantäne begeben. Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

Erster Coronavirus-Test bei Merkel negativ
Nach dem Kontakt zu einem infiziertem Arzt ist die Kanzlerin in Quarantäne. Der erste Test deutet nicht auf eine Ansteckung hin, es sollen aber weitere Tests folgen. Mehr Hintergründe dazu hier.

Verschiedene Szenarien für Olympische Spiele
Der Druck auf das Internationale Olympische Komitee und die japanischen Organisatoren wächst. Und die Gastgeber lenken langsam ein. Welche Szenarien diskutiert werden, können Sie hier nachlesen.

Mehr als 400 Polizisten in Quarantäne in Berlin
In der Hauptstadt sind aktuell mehr als 400 Polizisten in Quarantäne. Aber es kehren auch Polizisten bereits aus der abgelaufenen Quarantäne zurück, sodass die Polizei voll einsatzfähig ist. Mehr dazu hier.

Hinweis: Bitte Abstand halten und gesund bleiben.
Hinweis: Bitte Abstand halten und gesund bleiben.Foto: imago images/Frank Sorge


Coronavirus-Update


• Das Coronavirus betrifft jedes Detail im Alltag: Kinder, Arbeit, Familie, Zusammenleben. Wir versuchen Sie auf Tagesspiegel.de umfassend auf dem Stand zu halten. Wenn Sie auch unsere Nachrichten direkt auf ihr Handy bekommen wollen, empfehle ich Ihnen an der Stelle einmal unsere App. Wir haben sie vor einigen Monaten runderneuert und seitdem permanent mit Updates und Verbesserungen versehen. Probieren Sie es doch gerne mal aus und geben Sie mir gerne hier per Mail Feedback. Hier geht es zum Download für Apple-Geräte und hier für Android.

• Hier zudem ein paar Leseempfehlungen zu den aktuellsten Entwicklungen:

  • Ständig in der Wohnung aufhalten und kaum Kontakte: Auch in Berlin gelten ab sofort strikte Kontaktbeschränkungen. Die neuen Maßnahmen einzeln erklärt.
  • Menschen diesseits der 50 kann das Virus nicht viel anhaben, heißt es. Doch auch junge Patienten bekommen ernsthafte Symptome und es drohen Spätfolgen. Mein Kollege Richard Friebe hat die Details. 
  • Unsere Autoren Moritz Honert und Esther Kogelboom arbeiten zu Hause und betreuen insgesamt fünf Schul- und Kitakinder. Tägliche Berichte vom Wahnsinn an der Heimatfront – und Tipps, was hilft.

• Die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen gegen das Coronavirus werden historische Ausmaße annehmen. Eine Branche, die es in Berlin hart treffen wird, ist die Gastronomie. "Wir werden den April nicht überleben", warnen einige jetzt in einem Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Sie fordern umfassende Hilfen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

• Es ist die vielleicht wichtigste Frage: Was hilft gegen das Coronavirus? Weltweit forschen Ärzte mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoffen. Einen Durchbruch gibt es noch nicht. Aber erste Schritte. Darüber halten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier in einem eigenen Newsblog auf dem Laufenden. So setzen Ärzte in Salzburg bei der Behandlung von Covid-19 auf zwei neue Medikamente. Seit Montag werden zwei schwer kranke Patienten mit dem Krebsmittel Tocilizumab behandelt, bald soll ein weiterer Intensivpatient das Ebola-Medikament Remdesivir bekommen. Ziel ist es die Entzündung einzudämmen. 


Tipps für Zuhause: Wie wäre es jetzt mit einer Fernreise? Aktuell kein verlockendes Angebot? Verstehe ich, aber wenn ich Ihnen sage, dass das auch zuhause auf dem Sofa geht, ist es vielleicht schon besser. Meine Kolleginnen und Kollegen haben 9 Tipps für eine Reise in die Ferne zusammengestelle - ohne, dass man das Haus verlassen muss. Hier geht die Reise los.

Gibt es was im Fernsehen? Die Streamingportale haben aktuell Hochkonjunktur. Und da man die Abende sowieso zuhause verbringen muss, kann man natürlich die neuesten Serien schauen, oder mal das, was man vielleicht verpasst hat, als es angesagt war. Mir ging es mit Tannbach so. Little Berlin in Bayern und ein Gang durch die deutsch-deutsche Geschichte. Eindrücklich, macnhmal beklemmend, aber trotzdem gut. Zu finden ist sie unter anderem hier auf Netflix.

Was sollte ich für morgen wissen? G7-Außenminister beraten.In einer Videoschalte beraten die Außenminister der G-7-Staaten über das Coronavirus und die politischen Folgen.

5. Jahrestag des Germanwings-Absturzes. Am 24. März 2015 brachte der Co-Pilot eines Germanwings-Flugs aus Barcelona nach Düsseldorf die Maschine absichtlich über Südfrankreich zum Absturz. Mit Kranzniederlegungen wird morgen an die Katastrophe erinnert.


Zahl des Tages: 400

Fälle von registrierten gezielten Fehlinformationen zum Coronavirus aus Russland hat es seit Januar gegeben. "Der Kreml nutzt die Coronakrise aus, um dort weiterzumachen, wo er bereits vor Jahren angefangen hatte: Ziel der fortgesetzten Kampagnen ist es, die westlichen demokratischen Gesellschaften von innen zu erschüttern", schreibt meine Kollegin Claudia von Salzen in ihrem Kommentar. Den können Sie hier nachlesen. Und mehr Informationen zu den Fake News aus Russland finden Sie hier. 

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Bleiben Sie gesund! Ihr Christian Tretbar, Mitglied der Chefredaktion

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