• Fragen des Tages: Neue US-Sanktionen gegen den Iran und Juwelen im Darknet – das war heute wichtig

Fragen des Tages : Neue US-Sanktionen gegen den Iran und Juwelen im Darknet – das war heute wichtig

Die USA sanktionieren den Iran und Juwelen aus dem Grünen Gewölbe sollen im Darknet aufgetaucht sein. Die Themen des Tages.

Gestohlene Juwelen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden sollen im Darknet aufgetaucht sein (Archiv).
Gestohlene Juwelen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden sollen im Darknet aufgetaucht sein (Archiv).Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Was ist passiert?

• USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran
US-Präsident Trump hat die Tötung des iranischen Generals Soleimani verteidigt. Dieser habe neue Anschläge auf US-Ziele geplant. Außerdem verhängten die USA neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. Alle Entwicklungen in unserem Newsblog.

• Familie aus Deutschland starb bei Flugzeugunglück im Iran
Die Hinweise, dass die am Mittwoch verunglückte ukrainische Passagiermaschine von iranischen Raketen abgeschossen wurde, verdichten sich. An Bord waren auch eine afghanische Mutter und ihre zwei Kinder. Sie lebten seit 2017 in Werl. In der Stadt  errscht Betroffenheit. Mehr Hintergründe dazu lesen Sie hier.

• Türkei will eigene Schulen in Deutschland
Die Bundesregierung verhandelt mit der Türkei über Schulen in Berlin, Köln und Frankfurt am Main. Sie will damit die eigenen Auslandsschulen absichern. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

• Juwelen aus Dresdner Kunstraub im Darknet angeboten
In einem Darknet-Chat haben Unbekannte behauptet, zwei Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe zu besitzen. Sie verlangten neun Millionen Euro in Bitcoins. Mehr Informationen dazu hier.

• Wasserpreise in Berlin steigen frühestens 2024
Die Trinkwasserpreise in Berlin sollen vorerst nicht steigen. Ein neuer Vertrag mit dem Senat regelt auch die Zukunft der Berliner Wasserbetriebe. Mehr Hintergründe dazu hier.

Was wird diskutiert?

Ein Topthema in unserer Community ist die Entlassung aus dem Beamtenstatus von Karsten Giffey, dem Mann von Familienministerin Franziska Giffey (SPD). Einige Leser beschweren sich, dass dies nicht Gegenstand von Berichterstattung sein könne. Das sehen wir anders und mein Kollege Lorenz Maroldt hat das heute Morgen im Checkpoint auch dargelegt (hier auch nochmal nachzulesen.) Unser Leser "Fluechter" sieht es so: "Ich verliere den Glauben nicht an "Zeitungen" in dieser Stadt, sondern ich glaube, die sind dringend nötig, um überhaupt mitzubekommen, was in dieser Stadt läuft. Erst gestern las ich im Tagesspiegel davon, dass Behörden vielleicht zaghafter werden in Bezug auf Social Media Aktivitäten, wegen des Problemes des Datenschutzes - das ist ja auch wirklich ein wichtiger Aspekt. Aber wenn es nicht die Zeitungen gäbe, dann kriegte ich in Konsequent am Ende vor lauter Datenschutz überhaupt keine Nachrichten mehr aus der Behördenwelt..." Die Debatte unserer Leserinnen und Leser können Sie hier verfolgen.

Was könnte ich heute Abend lesen?

Natürlich ist Günther Krause dschungetauglich. Immerhin trafen ihn 1990 schonmal zwölf Eier und 16 Tomaten. Doch das war am Alexanderplatz in Berlin bei einer Bauern-Demo und er war parlamentarischer Staatssekretär in der ersten und letzten freigewählten DDR-Regierung. Was folgt war ein rasanter Auf- und Abstieg. Vom Einheitsvertrag-Unterzeichner über den Verkehrsminister zum Pleitier. Jetzt startet er im Dschungelcamp von RTL heute Abend eine neue Karriere. Meine Kollegin Kerstin Decker hat seinen Weg nachgezeichnet und alte Bekannte getroffen. Lesen Sie hier ihre Reportage.

Was könnte ich unternehmen?

Wie wäre es mit Tanz? In diesen Tagen finden in Berlin die Tanztage in den Sophiensälen in Berlin statt. Dort präsentiert sich der Nachwuchs der Berliner Tanzszene. Was es bei den Tanztagen zu sehen gibt, warum Wasser weiblich ist und was der Senat aktuell für die Szene tut, erfahren Sie hier.

Wer lieber selbst lostanzen will, kann, nein, sollte, das in Clärchens Ballhaus in Berlin-Mitte tun. Nicht nur weil das dort immer sehr lustig ist, sondern auch, weil das am Freitag und Samstag jeweils ab 19 Uhr zum vorerst letzten Mal geht beim "Bleib in guter Erinnerung Schwoof". Denn das Haus wechselte den Besitzer und der Mietvertrag mit den Betreibern wurde gekündigt. Mittlerweile gibt es Initiativen zur Rettung des legendären Tanzlokals und auch der neue Besitzer signalisierte bereits, dass es wohl weitergehen soll. Sicher ist aber nichts, deshalb lieber nochmal hingehen. An der Abendkasse soll es auch noch Karten geben. Mehr Infos zum Besitzerwechsel hier und zum Farewell-Schwoof hier.

Gibt es was im Fernsehen?

Eher ein Ausblick auf Sonntag. Da ermitteln die Kölner Tatorkommissare Ballauf und Schenk wieder. Und das beste an dem Tatort ist, dass er klassisch daherkommt. Oder wie es mein Kollege Joachim Huber beschreibt: "Was an diesem „Tatort“ gefällt: Er bewegt sich mit großer Sicherheit im 90-Minuten-Rahmen. Er tritt nicht über die Ufer, nichts wirkt in diese Produktion hineingestopft oder ihr übergestülpt." Um was es geht, erfahren Sie, ohne Spoiler, hier.

Was sollte ich für morgen wissen?

Angela Merkel und Wladimir Putin treffen sich in Moskau. Die deutsche Kanzlerin und der russische Präsident haben einiges zu besprechen: Iran, Syrien, Libyen, Ukraine, Nord Stream 2....

Friedensdemos in Berlin. In Berlin wollen verschiedene Friedensinitiativen am Brandenburger Tor gegen einen möglichen Krieg im Nahen Osten demonstrieren.

In Köln will die Deutsch-Iranische Gesellschaft auf die Straße zu gehen - gegen die Verhaftung von Oppositionellen im Iran. 

Zahl des Tages

40 – Jahre werden die Grünen am Montag alt. Das feiert die Partei unter anderem mit dem Bundespräsidenten schon heute Abend. 1980 wäre das kaum vorstellbar gewesen, da die Partei damals ja eigentlich auch gar keine Partei sein wollte. Das sind sie aber geworden. Und wie die Anfänge waren, warum Otto Schily am Flügel spielte und Petra Kelly Gedichte vortrug, erzählt hier Gründungsmitglied Lukas Beckmann im Interview.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und ein erholsames Wochenende. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik zu diesem neuen Newsletter haben, können Sie mir gerne mailen.

Danke und herzliche Grüße
Ihr
Christian Tretbar
Mitglied der Chefredaktion

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